Programm

Das Programm des Deutschen Vergabetages 2026 –
Panels, Diskussion, Vorträge und Workshops

12. November 2026

Programm von 9:00 bis 18:00 Uhr
Abendveranstaltung von 19:30 bis 23:00 Uhr

08:00 Einlass

Registrierung | Besuch der Fachausstellung und Begrüßungskaffee

09:00 Eröffnung

09:10 Keynotes

10:00 FachPanel Entscheider

10:50 pause

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung

11:25 – 13:15 FACHPANEL RECHT

11:25 ANMODERATION

11:30 Vorträge

12:45 PODIUMSDISKUSSION

13:15 pause

Mittagessen und Besuch der Fachausstellung

14:30 PARALLELE Workshop-Sessions A (vorläufige Platzierung)

Veranstaltet durch:

Workshop A.1 – Saal 1C

Modernes Beschaffungsmanagement 2030: Wie öffentliche Auftraggeber ihre Beschaffungseinheiten strategisch, effizient und rechtssicher aufstellen

Tobias Osseforth

Fachanwalt für Vergaberecht & Partner,

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH 

Dr. Rut Herten-Koch

Fachanwältin für Verwaltungsrecht, Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH 

Anna-Sophia Herkenhoff

Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung der CDO,

Senatskanzlei Berlin 

Marco Führer

Regierungsdirektor, Referatsleiter Katastrophenschutz und Heimatschutz, Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Dr. Christian Wältermann

Managing Director Mobility & Infrastructure-Practice, Mitglied der Geschäftsführung bei Fortlane Partners

Juliane Lange

Abteilungsleiterin Strategische Beschaffung & ZIB, BeschA

Von CPO über strategische Beschaffung und Vergabestellen bis hin zu Vertragsmanagement, Lizenzmanagement und Fachbereichssteuerung – wie die öffentliche Hand Beschaffung professionalisiert, entlastet und zukunftsfähig macht.

Veranstaltet durch:

Workshop A.2 – Saal 1B

Neu denken statt neu ausschreiben – Transformation als Grundlage erfolgreicher IT-Vergaben

Bernd Usinger

Mitbegründer und Vorstand der Gebhardt Sourcing Solutions AG

Benjamin Reiser

Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Phoenics.IT GmbH

Praxisbericht: Wie ein öffentlicher IT-Dienstleister durch Konsolidierung, Kostentransparenz und eine strategische Neuausrichtung zum Service Provider und Digitalisierungs-Partner wurde.

Veranstaltet durch:

Workshop A.3 – Saal 1A

Von Compliance zu Performance – vom Mut, smart einzukaufen. Oder: Die unterschätzte Magie der Verfahrensarten und Instrumente

Henrik-Christian Baumann

Partner und Fachanwalt für Vergaberecht und für Informationstechnologierecht,

KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Referent:in folgt

Das Vergaberecht bietet mehr Möglichkeiten, als in der Praxis genutzt werden. Doch statt (auch) auf Wirkung richtet sich der Fokus oft allein auf Unangreifbarkeit – mit Folgen für Wirtschaftlichkeit, Qualität und Geschwindigkeit. Der Workshop betrachtet Verfahrensarten und Instrumente deshalb aus einer anderen Perspektive: als Hebel für smarten Einkauf statt als Pflichtübung. Dafür braucht es weniger neue Regeln als die Handlungssicherheit, vorhandene Spielräume zu nutzen.

Dabei geht es unter anderem um Folgendes:

  • Mut statt Reflex: Warum der vermeintlich sichere Weg oft nicht der beste ist
  • Wirkung statt Form: Was Verfahrensarten und Instrumente leisten können, wenn man sie gezielt einsetzt
  • Weniger ist mehr: Vergabebeschleunigungsgesetz und EU-Reform im Blick – und eine unbequeme Frage zur Zukunft der Verfahrensarten

Veranstaltet durch:

Workshop A.4 – Salon 2

Die Leistung bestimme ich!? – Der Auftraggeber im Bermudadreieck zwischen Leistungsbestimmungsrecht, Produktneutralität und Dokumentationspflicht

Jan-Erik Schröer

Fachanwalt für Informationstechnologierecht,

AULINGER Rechtsanwälte | Notare

Prof. Dr. Matthias Einmahl

Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung

Veranstaltet durch:

Workshop A.5 – Salon 4

IT- Vergabe in der Krise? – Aktuelle Probleme und Herausforderungen

Malte Müller-Wrede

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Partner

Becker Büttner Held

Swantje-Ebba Erten

Strategisches Vergabemanagement, DATAPORT

Dr. Melanie Plauth

Rechtsanwältin und Partner Counsel

Becker Büttner Held

• Vergabe- und vertragsrechtliche Zulässigkeit von Preisanpassungen aufgrund der Chipkrise
• Gestaltung von Vergabeverfahren in Zeiten volatiler Preisstrukturen
• Ist die Direktvergabe von Wartungs-, Pflege- und Weiterentwicklungsleistungen passé? EuGH in Sachen IBM Česká republika
• Digitale Souveränität als Zuschlagskriterium

Veranstaltet durch:

Workshop A.6 – Salon 3

Die Besten statt die Billigsten – Partnerauswahl im IPA-Vergabeverfahren am Beispiel des EOP-Neubaus am Universitätsklinikum Aachen. Schneller Planen und Bauen im System des Mehrparteienvertrags.

Martin Schumm

LL.M. Eur., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, RSM Ebner Stolz

Dr.-Ing. Mark Wähling

Diplom-Bauingenieur, Geschäftsführer ukafacilities GmbH

Valentin Klumb

Rechtsanwalt, B.A., Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, RSM Ebner Stolz

  • Welche Herausforderungen bringen IPA-Modelle mit sich und wie haben wir diese im Projekt gestaltet?
  • Wie werden Eignungs- und Zuschlagskriterien für Kooperationsfähigkeit praxistauglich definiert und bewertet?
  • Welche Herausforderungen bringt die Simulation einer IPA-Situation im Assessmentcenter mit sich?
  • Welche Fallstricke zeigen sich bei der Gewichtung von kommerziellem Wert gegenüber weichen Faktoren wie Teamfähigkeit?
  • Wir teilen unsere Praxiserfahrungen und Erkenntnisse aus der laufenden EOP-Partnerauswahl.
  • Kern des Workshops sollen die erlebten Herausforderungen im Rahmen des geförderten Bauprojekts und mögliche Lösungsansätze im Sinne einer Best-Practice sein.

Veranstaltet durch:

Workshop A.7 – Salon 6

Beschleunigung mit Augenmaß – Vergaben in Verteidigung und Sicherheit aus Auftraggeber- und Bietersicht

Annett Hartwecker

Partner, Public Procurement & Public Law, gunnercooke GmbH

Katharina Bartetzky-Olbermann

Leiterin Public Procurement Law bei der BWI GmbH, Fachanwältin für Vergaberecht

  • Schneller beschaffen – welche Instrumente passen wann? Neue Regeln und bewährte Beschleunigungsmöglichkeiten bei Verfahrenswahl und -gestaltung, Fristen, Losbildung, Markterkundung und innovativer Beschaffung. Welche Spielräume bietet das Vergaberecht für Verteidigung und Sicherheit – einschließlich der Instrumente des BwBBG und der VOB/A 2026 Abschnitt 3?
  • Mehr Tempo – aber zu welchem Preis? Auftraggeber- und Bietersicht auf Drittstaatenregelungen, Eignung und Nachforderung, Rechtsschutz sowie die Möglichkeiten bei Vertragsänderungen und Rahmenvereinbarungen. Wo entstehen neue Chancen – und wo verschieben sich Risiken und Handlungsspielräume?
  • Vom Instrument zur Beschaffungspraxis: Anhand konkreter Fallgestaltungen aus Liefer-, Dienstleistungs- und Bauvergaben diskutieren wir, welche Beschleunigungsinstrumente sich wann sinnvoll einsetzen und miteinander kombinieren lassen – und wo rechtliche oder praktische Grenzen liegen.

Veranstaltet durch:

Workshop A.8 – Salon 7

Das Streben nach Souveränität – Souveränitäts- und Präferenzregelungen unter dem D-Stack

Sebastian Schnitzler

Partner und Lead Public Procurement,

Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Moritz Ahlers

FITKO (Föderale IT-Kooperation)

16:00 pause

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung

16:30 PARALLELE Workshop-Sessions B (vorläufige Platzierung)

Sie möchten sich als Workshop/Foren-Ausrichter, Aussteller oder Sponsoren an unserem Kongress „Deutscher Vergabetag“ beteiligen?

Veranstaltet durch:

Workshop B.1 – Saal 1C

Kann der Bieter das wirklich? Angebotsprüfung im KI-Zeitalter – wenn perfekte Angebote den Realitätstest bestehen müssen

Dr. Christian Teuber

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht, Partner Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Julia Lechtenböhmer

Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)

NRW.BANK

Auf dem Papier ist alles perfekt: Sämtliche Anforderungen sind bestätigt, das Umsetzungskonzept überzeugt, Personal und Verfügbarkeiten sind zugesagt und der Zeitplan passt. Gerade im KI-Zeitalter werden Angebote sprachlich immer professioneller, detaillierter und passgenauer. Doch kann der Bieter das, was er verspricht, tatsächlich leisten?

Der Workshop setzt dort an, wo die formale Angebotsprüfung längst abgeschlossen ist. Im Mittelpunkt steht die materielle Belastbarkeit von Leistungsversprechen: Wann darf und muss der Auftraggeber auf die Angaben eines Bieters vertrauen? Wann geben Widersprüche, Erfahrungswissen, ungewöhnliche Leistungsansätze oder schlicht ein „zu perfektes“ Angebot Anlass, genauer hinzusehen? Und mit welchen Instrumenten lässt sich überprüfen, ob hinter einem überzeugenden Angebot auch eine tragfähige Leistung steht?

Anhand konkreter Fälle aus der Vergabepraxis beleuchten Julia Lechtenböhmer und Dr. Christian Teuber die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen „Realitätstests“ – von der Plausibilisierung von Personal-, Leistungs- und Umsetzungskonzepten über Präsentationen und Teststellungen bis zur Überprüfung konkreter Leistungsversprechen. Dabei geht es auch um die Frage, welche neuen Herausforderungen KI-generierte oder KI-optimierte Angebotsinhalte für die Wertung mit sich bringen.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird schließlich der Blick über die Zuschlagsentscheidung hinaus gerichtet: Wie lassen sich entscheidende Leistungsversprechen so konkretisieren und vertraglich absichern, dass nach dem Zuschlag überprüft werden kann, ob aus dem perfekten Angebot auch die versprochene Leistung wird?

Im Workshop geht es insbesondere um:

  • Vertrauen oder verifizieren? Umgang mit Leistungsversprechen und Eigenerklärungen
  • Warnsignale: Wann muss ein formal einwandfreies Angebot materiell hinterfragt werden?
  • Personal, Verfügbarkeit, Zeitpläne und Umsetzungskonzepte im Realitätstest
  • Präsentationen und Teststellungen als Instrumente der Verifizierung
  • KI-generierte und KI-optimierte Angebotsinhalte: Was bedeutet das für die Angebotswertung?
  • Grenzen der Überprüfung: Verifizierung oder nachträgliche Veränderung des Angebots?
  • Vom Vergabeverfahren in den Vertrag: Leistungsversprechen messbar und durchsetzbar machen

Veranstaltet durch:

Logo SKW Schwarz

Workshop B.2 – Saal 1B

Vergabe und Arbeitsrecht – praxisnahe Lösungen: Betriebsübergang, Wettbewerb, Absicherung, Scheinselbständigkeit und andere Herausforderungen

René Kieselmann

Rechtsanwalt, Partner bei SKW Schwarz, Fachanwalt für Vergaberecht

Oliver Schmidt

Geschäftsbereichsleiter Rechnungswesen, Rettungszweckverband „Südwestsachsen“

Nicole Becker

Fachanwältin für Arbeitsrecht – Partnerin bei SKW Schwarz

Veranstaltet durch:

Workshop B.3 – Salon 1A

Planungsleistungen als Los eines Bauauftrags nach § 2 Satz 2 VgV – (wie) geht das?

Dr. Oskar Maria Geitel

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Jens Mutscher

Justiziar der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Veranstaltet durch:

Workshop B.4 – Salon 2

Vertragsänderungen während der Laufzeit

Aline Fritz

Fachanwältin für Vergaberecht,

FPS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG

Dr. Anne-Carolin Seidler

Syndikusanwältin,

bei einer Förderbank

  • Neuste Rechtsprechung
  • Bestimmung der Wertgrenzen
  • Anforderung an die Dokumentation und Veröffentlichung
  • Auftragnehmerwechsel und „Zweitbieterklausel“

Veranstaltet durch:

Workshop B.5 – Salon 4

Alles aus einer Hand – Wie viel Bündelung verträgt das Vergaberecht? GU-, TÜ- und Generalplanervergaben im Spannungsfeld des Losgrundsatzes

Marco Hohensee, LL.M.

Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, Leinemann Partner Rechtsanwälte, Berlin

Dipl.-Ing. Marco Krüger, LL.M.

Prokurist, Architekt, IPS –  Immobilien- und Projektmanagement­­gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

GU-, TÜ- und Generalplanervergaben versprechen klare Verantwortlichkeiten und weniger Schnittstellen, stehen aber zugleich im Spannungsfeld des vergaberechtlichen Losgrundsatzes. Der Workshop zeigt, wann eine Gesamtvergabe zulässig sein kann, welche Anforderungen an ihre Begründung und Dokumentation gelten und wo typische vergaberechtliche Fallstricke liegen. Praxisnahe Beispiele und aktuelle Rechtsprechung geben Orientierung für die Gestaltung gebündelter Vergabeverfahren.

Veranstaltet durch:

Workshop B.6 – Salon 3

Beschaffung: Fit für 2027 und die Zukunft.

Kai Becker

Director Public Services,

Hays AG

Anna-Sophia Herkenhoff

Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung der CDO,

Senatskanzlei Berlin

Jan-Pieer Reinstorf

Key Advisor Procurement,

Freie und Hansestadt Hamburg (FHH)

Dirk Willich

Bundesbankdirektor, Technischer Leiter des Programms „Journey to Cloud (Phase II)

Veranstaltet durch:

Workshop B.7 – Salon 6

Nachhaltige Beschaffung: rechtliche Leitplanken und praxisorientierte Gestaltungsmöglichkeiten

Dr. Alexander Dörr

Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, MENOLD BEZLER Rechtsanwälte, Stuttgart

Dr. Denny Ohnesorge

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Lena Wende

MENOLD BEZLER Rechtsanwälte, Stuttgart

Veranstaltet durch:

Workshop B.8 – Salon 7

Gemeinsam – Resilienz – Gestalten: Unternehmen und Vergabestellen auf dem Weg zu einer krisenfesten Beschaffung.

Anita Lührs

Referatsleiterin im Bundesministerium des Innern

Ilse Beneke

Leiterin der KNB beim BeschA

Johan Stoepker

Referent im Bundesministerium des Innern

In dem Workshop beleuchten das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) die Herausforderungen für einen sicheren öffentlichen Einkauf und stellen Ansätze dafür dar, wie sich Beschaffung resilient und nachhaltig aufstellen lässt. Hierfür spielen der Umgang mit Lieferkettenrisiken, die Wiederverwertung von Rohstoffen sowie die strategische Ausrichtung der Beschaffung eine zentrale Rolle. Bei der Problemlösung ist nicht nur der Staat auf allen Ebenen gefragt, sondern auch die Unternehmen als Auftragnehmer. Daneben betrifft eine resiliente und nachhaltige Beschaffung auch die Resilienz des Aufbaus der jeweiligen Beschaffungsorganisationen selbst. Der Workshop plant diese Vielschichtigkeit aufzuzeigen, mit den Teilnehmenden aus Verwaltung und Unternehmen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren und herauszuarbeiten, wie jeder einzelne in seiner Rolle (Unternehmen und unterschiedliche Verwaltungsebenen) zur krisenfesten Versorgung des Staates beitragen kann.

18:00 Ende des 1. Kongresstages

19:30 Abendveranstaltung

23:00 Ende der Abendveranstaltung mit Möglichkeit, den abend auf selbstzahlerbasis an der hotelbar ausklingen zu lassen

13. November 2026

Von 9:00 bis 15:35 Uhr

08:00 Einlass

Besuch der Fachausstellung und Begrüßungskaffee

09:00 PARALLELE Marktforen

Veranstaltet durch:

Veranstaltet durch:

Forum 1 – Saal 1C

Delos Cloud: Was Sie jetzt über Vergabe, Lizenzierung und Vertragsmigration wissen müssen

Ana-Maria Stefan

Chief Revenue Officer Delos Cloud GmbH & SAP Sovereign Cloud Germany

Die Delos Cloud ist die souveräne Cloud-Plattform für den öffentlichen Dienst in Deutschland. Kern des Angebots sind souverän bereitgestellte Microsoft-Dienste, darüber hinaus ist die Plattform offen für eine Vielzahl ergänzender Anwendungen (von Drittanbieter-Lösungen bis hin zu Open-Source-Software). In diesem Marktforum erfahren Sie, wie die Vertragsmigration in die Delos Cloud gelingt, welche Lizenzmodelle zur Verfügung stehen und welche vergaberechtlichen Besonderheiten bei der Beschaffung der Delos Cloud eine Rolle spielen. Ergänzend gibt es einen kompakten Überblick über das aktuelle Portfolio und die neuesten Entwicklungen.

Veranstaltet durch:

Forum 3 – Saal 1A

Vom Bedarf zur Vergabe: Agentisches Intake und Vergabemanagement bei der BEW – ein Projektbericht aus der Umsetzung

Jakob Reuschlein

Vice President Customers, Procure Ai

Christian Sturm

Manager Procurement Excellence, BEW Berliner Energie und Wärme

Yasir Kaynar

Category Manager, BEW Berliner Energie und Wärme

Bedarfe kommen per E-Mail, SAP oder MS Power-App an, Vergabeunterlagen entstehen in Word und Excel, und Abstimmungen laufen über viele Schleifen zwischen Bedarfsträgern und Einkauf.

Die BEW Berliner Energie und Wärme geht diese Herausforderung des Einkaufs grundlegend an: Als Sektorenauftraggeberin im Eigentum des Landes Berlin führt sie gemeinsam mit Procure Ai eine agentische Beschaffungsplattform ein. Die Plattform reicht von der strukturierten Bedarfserfassung bis zur Durchführung oberschwelliger Vergabeverfahren und Ausstellung von Bestellungen über eine SAP-Integration. Christian Sturm und Yasir Kaynar (BEW) berichten mit Jakob Reuschlein (Procure Ai) offen aus der laufenden Umsetzung. Es geht um die Rolle von KI-Agenten und Menschen im Beschaffungsprozess der Zukunft, um Rechtssicherheit und Akzeptanz und um die Erfahrungen auf dem Weg in den Pilotbetrieb

Veranstaltet durch:

Forum 4 – Salon 2

Kleine Bestellung, großer Wandel: Wie JEN ihre C-Artikel-Beschaffung in zwei Tagen möglich macht

Denis Niedrée

Leitung Einkauf und Materialwirtschaft, JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH

Jan Feustel

Key Account Sales Executive, Unite

Wie die JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen ihre Beschaffungsprozesse für indirekte C-Artikel mit dem Unite Marktplatz grundlegend vereinfachte: 170 Bestellberechtigte beschaffen heute eigenständig über eine in SAP integrierte Lösung – mit Durchlaufzeiten von mehreren Wochen auf ein bis zwei Tage verkürzt. Erfahren Sie, wie JEN mit einem schlanken Ein-Kreditoren-Modell und digitalen Prozessen gleichzeitig Zeit spart, die Beschaffung vereinfacht und vergaberechtliche Wettbewerbs- und Dokumentationspflichten sicher erfüllt.

Veranstaltet durch:

Forum 5 – Salon 4

Übergreifende KI-Unterstützung in Beschaffungsprozessen

Christian Baltes

Vorstand,

Administration Intelligence AG

Frank Linneberg

Vorstand,

Administration Intelligence AG

Veranstaltet durch:

Forum 2 – Saal 1B

Von der dokumentenbasierten Vergabe zum datengetriebenen Einkauf

Dieter Jagodzinska

Senior Account Executive für öffentliche Auftraggeber, Mercell Deutschland GmbH

Alexander Haaken

Referent im Einkauf, JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft mbH

Die öffentliche Beschaffung befindet sich im Wandel: Traditionelle, dokumentenbasierte Prozesse entwickeln sich zunehmend hin zu einem effizienteren, transparenteren und datengetriebenen Ansatz.
In dieser Session zeigen wir, wie Digitalisierung, Automatisierung und die intelligente Nutzung von Daten Beschaffungsprozesse transformieren, den administrativen Aufwand reduzieren und strategisch fundierte Einkaufsentscheidungen ermöglichen können.
Gemeinsam mit Alexander Haaken von JEN, geben wir praxisnahe Einblicke und teilen Erfahrungen aus der Praxis. Dabei zeigen wir, wie innovative digitale Beschaffungslösungen die Effizienz steigern, Prozesse beschleunigen und einen messbaren Mehrwert für öffentliche Auftraggeber schaffen können.  

Veranstaltet durch:

Forum 7 – Salon 6

KI – das neue Normal in der öffentlichen Beschaffung

Manuel Delvo

Geschäftsführer der veenion GmbH

Carsten Blaha

Leiter Vertrieb und Marketing, veenion GmbH

Schluss mit Bedarfen im Postfach und Angebotsvergleichen in Excel. Ein KI-gestütztes Betriebssystem für die Beschaffung, auf dem Bedarfsträger, Fachabteilungen, Einkauf und Lieferanten zusammenarbeiten. Es versteht, was gebraucht wird, holt Angebote ein, vergleicht sie und legt den Vergabevermerk als Entwurf vor. Sie legen die Regeln fest, die KI führt aus – nachvollziehbar und kontrolliert. Wir zeigen, was davon heute schon funktioniert und wohin die Reise geht.

10:00 Pause

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung

10:30 PARALLELE Workshop-Sessions C

Veranstaltet durch:

Veranstaltet durch:

Workshop C.2 – Saal 1B

„An alles gedacht?“ – Projektsetup-Phase strategisch nutzen für nachhaltige Projekterfolge

Carolin Nitschke

Senior Consultant, Drees & Sommer SE

Referent:in folgt

Der Grundstein für erfolgreiche Projekte wird lange vor dem eigentlichen Start gelegt. In der Projektsetup-Phase entscheidet sich, ob Ziele, Rollen, Prozesse und Vergabestrategien tragfähig aufeinander abgestimmt sind. Unser Beitrag zeigt, wie Auftraggeber diese frühe Phase strategisch nutzen und dadurch Zeit gewinnen können, um Komplexität zu reduzieren, Risiken zu minimieren und nachhaltige Projekterfolge zu sichern – praxisnah, strukturiert und mit Blick auf die Anforderungen moderner Beschaffung.

Veranstaltet durch:

Workshop C.3 – Saal 1A

Grundsätze der KI-Compliance am Beispiel der Markterkundung im Kontext des Deutschland-Stacks

Fiete Hofmann

Teamleiter Vergabe, Vision Consulting GmbH

Referent:in folgt

Veranstaltet durch:

Workshop C.4 – Salon 2

Vom Beschaffungsbedarf bis zum Zuschlag: Erfolgsfaktoren eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens am Beispiel der ERP-Beschaffung der WBM

Dr. Jakob Steiff

Partner, Rechtsanwalt, CMS

Ulrike Hess

Leitung Einkauf und Vergabe, Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH, Prokuristin der WBM Energie-Service GmbH

Dr. Johannes Steinfort

Prokurist & Bereichsleiter Corporate Service, WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH

Komplexe Beschaffungsvorhaben erfordern eine sorgfältige Vorbereitung, klare Entscheidungsstrukturen und eine lückenlose Dokumentation. Anhand der Ausschreibung eines neuen ERP-Systems durch die WBM zeigt die Case Study, wie ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb von der Definition des Beschaffungsbedarfs bis zum rechtssicheren Zuschlag strukturiert werden kann.

  • Beschaffungsbedarf definieren: Anforderungen, Kernprozesse und Leistungsumfang systematisch ermitteln
  • Leistungsbeschreibung gestalten: Beschaffungsalternativen und unterschiedliche Betriebsmodelle vergleichbar abbilden
  • Verfahren strukturieren: Projektteam, Zuständigkeiten, Verfahrensschritte und realistische Fristen festlegen
  • Eignungs- und Zuschlagskriterien entwickeln: Komplexe Leistungen mithilfe einer transparenten Wertungsmatrix bewerten
  • Verhandlungen rechtssicher führen: Fachliche, wirtschaftliche und vertragliche Aspekte strukturiert verhandeln und dokumentieren
  • Bieterkommunikation steuern: Fragen, Nachforderungen und Rügen transparent sowie gleichbehandelnd bearbeiten
  • Verfahren rechtssicher abschließen: Finale Angebote werten, Informationspflichten erfüllen und den Zuschlag vorbereiten

Veranstaltet durch:

Workshop C.5 – Salon 4

Von der Idee zur Vergabe: KI-gestützter Videoschutz für die Polizei Berlin: Praktische Erfahrungen aus der Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens

Dr. Georg Queisner

PwC Legal – Partner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht

Nikolas von Bülow

Polizei Berlin – Leiter der Brennpunkt- und Präsenzeinheit der Direktion 5 (City)

Dr. Ilya Levin

PwC Legal – Senior Manager, Rechtsanwalt

Veranstaltet durch:

Workshop C.6 – Salon 3

Wer hilft eigentlich den Beschaffern?

Dr. Christopher Wolters

Rechtsanwalt, Partner, Vergabe- und Außenwirtschaftsrecht, BLOMSTEIN Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Düsseldorf

Daniel Nikolaides

Regierungsdirektor – Ass. Iur., Referatsleiter Zentraler Einkauf, Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten

Vergabeberater:innen richtig einsetzen und richtig beschaffen“

  • Was gehört zur vergabetechnischen Beratung und was nicht?
  • No-Gos
  • Überschreitung der Schwelle zur Rechtsberatung
  • Eingriff in die originäre Auftraggeberverantwortung
  • Ausschreibung der Vergabeberater:innen
  • Vermeidung von Interessenkonflikten und Projektantenproblematik
  • Eignungs- und Zuschlagskriterien
  • Preisblatt
  • Losbildung
  • Haftungs- und Versicherungsfragen

Veranstaltet durch:

Workshop C.7 – Salon 6

Zu billig, um wahr zu sein? Ungewöhnlich niedrige Angebote rechtssicher aufklären.

Dr. Andreas Ziegler

Fachanwalt für Vergaberecht, Partner KUNZ Rechtsanwälte

Roman Heinz

Referent Vergabe- und Vertragsmanagement und Syndikusrechtsanwalt, Abteilung Beschaffung der Mainzer Netze GmbH

Wann muss, wann darf aufgeklärt werden? Die 20-%-Aufgreifschwelle, der Ermessensbereich darunter, landesrechtliche Sonderregeln und Parameter aus der Praxis.
Aufklärungsverlangen richtig stellen und auswerten: Welche Fragen eine gesicherte Tatsachengrundlage schaffen, was Bieter darlegen und belegen müssen und wann der Zuschlag zu versagen ist. Erläutert an echten Fällen.
Perspektiven im Nachprüfungsverfahren: Wie Auftraggeber ihre Entscheidung vergabekammerfest dokumentieren und wie Wettbewerber ein Unterkostenangebot ohne „Rüge ins Blaue“ angreifen können. Inklusive: Konkrete Handlungsempfehlungen für beide Seiten.

Veranstaltet durch:

Workshop C.8 – Salon 7

Digitale Souveränität in der öffentlichen Beschaffung – Neue Spielräume durch Vergabebeschleunigungsgesetz und Neufassung der EU-Vergaberichtlinie?

Dr. Michael Brüggemann

Partner, Fachanwalt für Vergaberecht, Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft mbB

Monika Henkelmann

Zentralbereich Beschaffung, Deutsche Bundesbank

Johannes Schaadt-Wambach

Salary Partner, Fachanwalt für Vergaberecht, Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft mbB

Digitale Souveränität bedeutet für die öffentliche Hand u.a., Abhängigkeiten von außereuropäischen, insbesondere US-amerikanischen Anbietern rechtssicher zu reduzieren. Wir zeigen auf, welche Gestaltungsmöglichkeiten öffentliche Auftraggeber derzeit haben und welche Spielräume das Vergabebeschleunigungsgesetz eröffnet hat, um Sicherheits- und Resilienzanforderungen als zulässige Kriterien auszugestalten. Zudem geben wir einen Ausblick auf die geplante Neufassung des EU-Vergaberechts, denn der EU-Gesetzgeber greift die Thematik unter den Stichworten „geopolitical resilience“ und „cyber security“ ebenfalls auf.

12:00 Pause

Mittagessen und Besuch der Fachausstellung

13:15 – 15:25 FACHPANEL POLITIK & MARKT

13:15 ANMODERATION

13:20 Vortrag

13:50 Podiumsdiskussion

14:30 Keynote

15:00 vortrag

15:30 Zusammenfassung und Verabschiedung

15:35 Ende des Kongresses

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