Programm

Das Programm des Deutschen Vergabetages 2026 –
Panels, Diskussion, Vorträge und Workshops

12. November 2026

Programm von 9:00 bis 18:00 Uhr
Abendveranstaltung von 19:30 bis 23:00 Uhr

08:00 Einlass

Registrierung | Besuch der Fachausstellung und Begrüßungskaffee

09:00 Eröffnung

09:10 Keynotes

10:25 pause

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung

11:10 – 13:15 FACHPANEL RECHT

11:10 ANMODERATION

11:15 Vorträge

12:45 PODIUMSDISKUSSION

13:15 pause

Mittagessen und Besuch der Fachausstellung

14:30 PARALLELE Workshop-Sessions A (vorläufige Platzierung)

Veranstaltet durch:

Workshop A.1 – Saal 1C

Modernes Beschaffungsmanagement 2030: Wie öffentliche Auftraggeber ihre Beschaffungseinheiten strategisch, effizient und rechtssicher aufstellen

Von CPO über strategische Beschaffung und Vergabestellen bis hin zu Vertragsmanagement, Lizenzmanagement und Fachbereichssteuerung – wie die öffentliche Hand Beschaffung professionalisiert, entlastet und zukunftsfähig macht.

Tobias Osseforth

Fachanwalt für Vergaberecht & Partner,

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH 

Referent:in folgt

Veranstaltet durch:

Workshop A.2 – Saal 1B

Neu denken statt neu ausschreiben – Transformation als Grundlage erfolgreicher IT-Vergaben

Praxisbericht: Wie ein öffentlicher IT-Dienstleister durch Konsolidierung, Kostentransparenz und eine strategische Neuausrichtung zum Service Provider und Digitalisierungs-Partner wurde.

Bernd Usinger

Mitbegründer und Vorstand der Gebhardt Sourcing Solutions AG

Benjamin Reiser

Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Phoenics.IT GmbH

Veranstaltet durch:

Workshop A.4 – Salon 2

Die Leistung bestimme ich!? – Der Auftraggeber im Bermudadreieck zwischen Leistungsbestimmungsrecht, Produktneutralität und Dokumentationspflicht

Jan-Erik Schröer

Fachanwalt für Informationstechnologierecht,

AULINGER Rechtsanwälte | Notare

Prof. Dr. Matthias Einmahl

Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung

Veranstaltet durch:

Workshop A.6 – Salon 3

Die Besten statt die Billigsten – Partnerauswahl im IPA-Vergabeverfahren am Beispiel des EOP-Neubaus am Universitätsklinikum Aachen. Schneller Planen und Bauen im System des Mehrparteienvertrags.

Martin Schumm

LL.M. Eur., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, RSM Ebner Stolz

Dr.-Ing. Mark Wähling

Diplom-Bauingenieur, Geschäftsführer ukafacilities GmbH

Valentin Klumb

Rechtsanwalt, B.A., Fachanwalt für Vergaberecht, RSM Ebner Stolz

  • Welche Herausforderungen bringen IPA-Modelle mit sich und wie haben wir diese im Projekt gestaltet?
  • Wie werden Eignungs- und Zuschlagskriterien für Kooperationsfähigkeit praxistauglich definiert und bewertet?
  • Welche Herausforderungen bringt die Simulation einer IPA-Situation im Assessmentcenter mit sich?
  • Welche Fallstricke zeigen sich bei der Gewichtung von kommerziellem Wert gegenüber weichen Faktoren wie Teamfähigkeit?
  • Wir teilen unsere Praxiserfahrungen und Erkenntnisse aus der laufenden EOP-Partnerauswahl.
  • Kern des Workshops sollen die erlebten Herausforderungen im Rahmen des geförderten Bauprojekts und mögliche Lösungsansätze im Sinne einer Best-Practice sein.

Veranstaltet durch:

Workshop A.7 – Salon 6

Beschleunigung mit Augenmaß – Das BwBBG in der Praxis aus Auftraggeber- und Bietersicht

Annett Hartwecker

Partner, Public Procurement & Public Law, gunnercooke GmbH

Katharina Bartetzky-Olbermann

Leiterin Public Procurement Law bei der BWI GmbH, Fachanwältin für Vergaberecht

  • Schneller beschaffen – welche Instrumente passen wann? Neue Regeln und bewährte Beschleunigungsmöglichkeiten bei Verfahrenswahl und -gestaltung, Fristen, Losbildung, Markterkundung und innovativer Beschaffung. Welche Spielräume bietet das Vergaberecht für Verteidigung und Sicherheit – einschließlich der Instrumente des BwBBG und der VOB/A 2026 Abschnitt 3?
  • Mehr Tempo – aber zu welchem Preis? Auftraggeber- und Bietersicht auf Drittstaatenregelungen, Eignung und Nachforderung, Rechtsschutz sowie die Möglichkeiten bei Vertragsänderungen und Rahmenvereinbarungen. Wo entstehen neue Chancen – und wo verschieben sich Risiken und Handlungsspielräume?
  • Vom Instrument zur Beschaffungspraxis: Anhand konkreter Fallgestaltungen aus Liefer-, Dienstleistungs- und Bauvergaben diskutieren wir, welche Beschleunigungsinstrumente sich wann sinnvoll einsetzen und miteinander kombinieren lassen – und wo rechtliche oder praktische Grenzen liegen.

16:00 pause

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung

16:30 PARALLELE Workshop-Sessions B (vorläufige Platzierung)

Sie möchten sich als Workshop/Foren-Ausrichter, Aussteller oder Sponsoren an unserem Kongress „Deutscher Vergabetag“ beteiligen?

Veranstaltet durch:

Workshop B.1 – Saal 1C

Kann der Bieter das wirklich? Angebotsprüfung im KI-Zeitalter – wenn perfekte Angebote den Realitätstest bestehen müssen

Dr. Christian Teuber

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht, Partner Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Julia Lechtenböhmer

Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)

NRW.BANK

Auf dem Papier ist alles perfekt: Sämtliche Anforderungen sind bestätigt, das Umsetzungskonzept überzeugt, Personal und Verfügbarkeiten sind zugesagt und der Zeitplan passt. Gerade im KI-Zeitalter werden Angebote sprachlich immer professioneller, detaillierter und passgenauer. Doch kann der Bieter das, was er verspricht, tatsächlich leisten?

Der Workshop setzt dort an, wo die formale Angebotsprüfung längst abgeschlossen ist. Im Mittelpunkt steht die materielle Belastbarkeit von Leistungsversprechen: Wann darf und muss der Auftraggeber auf die Angaben eines Bieters vertrauen? Wann geben Widersprüche, Erfahrungswissen, ungewöhnliche Leistungsansätze oder schlicht ein „zu perfektes“ Angebot Anlass, genauer hinzusehen? Und mit welchen Instrumenten lässt sich überprüfen, ob hinter einem überzeugenden Angebot auch eine tragfähige Leistung steht?

Anhand konkreter Fälle aus der Vergabepraxis beleuchten Julia Lechtenböhmer und Dr. Christian Teuber die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen „Realitätstests“ – von der Plausibilisierung von Personal-, Leistungs- und Umsetzungskonzepten über Präsentationen und Teststellungen bis zur Überprüfung konkreter Leistungsversprechen. Dabei geht es auch um die Frage, welche neuen Herausforderungen KI-generierte oder KI-optimierte Angebotsinhalte für die Wertung mit sich bringen.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird schließlich der Blick über die Zuschlagsentscheidung hinaus gerichtet: Wie lassen sich entscheidende Leistungsversprechen so konkretisieren und vertraglich absichern, dass nach dem Zuschlag überprüft werden kann, ob aus dem perfekten Angebot auch die versprochene Leistung wird?

Im Workshop geht es insbesondere um:

  • Vertrauen oder verifizieren? Umgang mit Leistungsversprechen und Eigenerklärungen
  • Warnsignale: Wann muss ein formal einwandfreies Angebot materiell hinterfragt werden?
  • Personal, Verfügbarkeit, Zeitpläne und Umsetzungskonzepte im Realitätstest
  • Präsentationen und Teststellungen als Instrumente der Verifizierung
  • KI-generierte und KI-optimierte Angebotsinhalte: Was bedeutet das für die Angebotswertung?
  • Grenzen der Überprüfung: Verifizierung oder nachträgliche Veränderung des Angebots?
  • Vom Vergabeverfahren in den Vertrag: Leistungsversprechen messbar und durchsetzbar machen

Veranstaltet durch:

Logo SKW Schwarz

Workshop B.2 – Saal 1B

Vergabe und Arbeitsrecht – praxisnahe Lösungen: Betriebsübergang, Wettbewerb, Absicherung, Scheinselbständigkeit und andere Herausforderungen

René Kieselmann

Rechtsanwalt, Partner bei SKW Schwarz, Fachanwalt für Vergaberecht

N.N.

Veranstaltet durch:

Workshop B.3 – Salon 1A

Planungsleistungen als Los eines Bauauftrags nach § 2 Satz 2 VgV – (wie) geht das?

Dr. Oskar Maria Geitel

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Jens Mutscher

Justiziar der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Veranstaltet durch:

Workshop B.4 – Salon 2

Rahmenvereinbarungen – Neues aus Rechtsprechung und Praxis

Aline Fritz

Fachanwältin für Vergaberecht,

FPS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG

Dr. Anne-Carolin Seidler

Syndikusanwältin,

bei einer Förderbank

Der Workshop beleuchtet zentrale Fragestellungen rund um den Einsatz von Rahmenvereinbarungen und Optionen. Im Fokus stehen die Berechnung von Auftragswert, Schätzwert und Höchstwert, die Voraussetzungen für die Abrufberechtigung sowie aktuelle Entwicklungen zum Rechtsschutz bei Mini-Wettbewerben.

Veranstaltet durch:

Workshop B.5 – Salon 4

Alles aus einer Hand – Wie viel Bündelung verträgt das Vergaberecht? GU-, TÜ- und Generalplanervergaben im Spannungsfeld des Losgrundsatzes

Marco Hohensee, LL.M.

Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, Leinemann Partner Rechtsanwälte, Berlin

Dipl.-Ing. Marco Krüger, LL.M.

Prokurist, Architekt, IPS –  Immobilien- und Projektmanagement­­gesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

GU-, TÜ- und Generalplanervergaben versprechen klare Verantwortlichkeiten und weniger Schnittstellen, stehen aber zugleich im Spannungsfeld des vergaberechtlichen Losgrundsatzes. Der Workshop zeigt, wann eine Gesamtvergabe zulässig sein kann, welche Anforderungen an ihre Begründung und Dokumentation gelten und wo typische vergaberechtliche Fallstricke liegen. Praxisnahe Beispiele und aktuelle Rechtsprechung geben Orientierung für die Gestaltung gebündelter Vergabeverfahren.

Veranstaltet durch:

Workshop B.6 – Salon 3

Beschaffung: Fit für 2027 und die Zukunft.

Kai Becker

Director Public Services,

Hays AG

Anna-Sophia Herkenhoff

Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung der CDO,

Senatskanzlei Berlin

Jan-Pieer Reinstorf

Key Advisor Procurement,

Freie und Hansestadt Hamburg (FHH)

Dirk Willich

Bundesbankdirektor, Technischer Leiter des Programms „Journey to Cloud (Phase II)

18:00 Ende des 1. Kongresstages

19:30 Abendveranstaltung

23:00 Ende der Abendveranstaltung mit Möglichkeit, den abend auf selbstzahlerbasis an der hotelbar ausklingen zu lassen

13. November 2026

Von 9:00 bis 15:05 Uhr

08:00 Einlass

Besuch der Fachausstellung und Begrüßungskaffee

09:00 PARALLELE Marktforen

Veranstaltet durch:

10:00 Pause

Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung

10:30 PARALLELE Workshop-Sessions C

Veranstaltet durch:

Veranstaltet durch:

Workshop C.2 – Saal 1B

„An alles gedacht?“ – Projektsetup-Phase strategisch nutzen für nachhaltige Projekterfolge

Carolin Nitschke

Senior Consultant, Drees & Sommer SE

Referent:in folgt

Der Grundstein für erfolgreiche Projekte wird lange vor dem eigentlichen Start gelegt. In der Projektsetup-Phase entscheidet sich, ob Ziele, Rollen, Prozesse und Vergabestrategien tragfähig aufeinander abgestimmt sind. Unser Beitrag zeigt, wie Auftraggeber diese frühe Phase strategisch nutzen und dadurch Zeit gewinnen können, um Komplexität zu reduzieren, Risiken zu minimieren und nachhaltige Projekterfolge zu sichern – praxisnah, strukturiert und mit Blick auf die Anforderungen moderner Beschaffung.

Veranstaltet durch:

Workshop C.5 – Salon 6

Hochspannung bei der Strombeschaffung – effizient vergeben, Kurzschlüsse vermeiden

Referent:in folgt

Referent:in folgt

  • Strommarkt trifft Vergaberecht: Warum die Strombeschaffung besondere Anforderungen an öffentliche Vergabeverfahren stellt – und volatile Marktpreise klassische Vergabeabläufe herausfordern.
  • Auftragswert, Schwellenwerte und Bedarfssplitting: Wo vermeintlich einfache Lösungen schnell zum vergaberechtlichen „Kurzschluss“ werden.
  • Kurze Bindefristen und schnelle Zuschlagsentscheidungen: Wie Vergabestellen ihre internen Abläufe marktgerecht organisieren und unnötige Risikoaufschläge vermeiden.
  • Bündelausschreibung oder individuelle Beschaffung? Warum größere Beschaffungsmengen nicht automatisch bessere Strompreise bedeuten.
  • Festpreis, Index- oder Tranchenmodell: Welche Beschaffungsstrategien zur Verfügung stehen und wie sich Preis- und Marktrisiken sinnvoll verteilen lassen.
  • Tranchenbeschaffung in der Praxis: Wie Grundabsicherung, feste Beschaffungszeitpunkte, Preisschwellen und Opportunitätstranchen zu einem strukturierten Risikomanagement beitragen.
  • Wirtschaftlichkeit und Einsparpotenziale: Was unterschiedliche Beschaffungsmodelle wirtschaftlich leisten können – und welche Risiken dabei im Blick bleiben müssen.
  • Beschaffungsdienstleister sinnvoll auswählen: Warum neben dem Preis auch Beschaffungsmodell, Risikokonzept, Transparenz, Reporting und Betreuung über die Wirtschaftlichkeit entscheiden

12:00 Pause

Mittagessen und Besuch der Fachausstellung

13:15 – 15:25 FACHPANEL POLITIK & MARKT

13:15 ANMODERATION

13:20 Vortrag

13:50 Podiumsdiskussion

14:30 Keynote

15:00 vortrag

15:30 Zusammenfassung und Verabschiedung

15:35 Ende des Kongresses

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