Deutscher Vergabetag
 
 
 
9. Deutscher Vergabetag 2022

Der Jahreskongress für öffentliches Beschaffungswesen und Vergaberecht

 

7. Deutscher Vergabetag 2020 digital – Ein Rückblick

Der nun schon so oft als das „Klassentreffen“ titulierte Deutsche Vergabetag hatte am 29. und 30. Oktober 2020 seine Feuertaufe als rein digitale Tagung und er hat sie mit großem Erfolg bestanden! Die Organisation und komplexe technische Durchführung einer Tagung in Corona-Zeiten war ein großer gemeinsamer Kraftakt mit vielen Beteiligten. Aber auch inhaltlich beherrschte das Corona-Virus natürlich die Tagung - ein illustrierter Rückblick mit Bewegtbildern.

Beim Blick in das Programm des 7. Deutschen Vergabetags konnte man meinen, es war eigentlich alles wie immer. Die Mischung aus Keynotes, Vorträgen in den Fachpaneln, Podiumsdiskussionen und Praxisworkshops sowie die Moderatorin Dr. Nicola Ohrtmann wirkten vertraut und doch war in diesem Jahr vieles anders.

Das entscheidende Anders war, dass leider keine Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin dabei sein konnten, außerdem kein Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA), das den Deutschen Vergabetag seit Beginn seines Bestehens jedes Jahr beherbergt. Immerhin der „Grüne Salon" diente für zwei Tage als Fernsehstudio für die Produktion des Live-Hauptprogramms sowie der gesamten technischen Koordination. Der Salon fungiert in "normalen" Zeiten als Bar, zugehörig zum Meistersaal am Potsdamer Platz, der alljährlichen Location der beliebten Abendveranstaltung (natürlich auch gestrichen in diesem Jahr).

Nach einem kurzen Warmlaufen ging es am Morgen des 29.10.2020 los: „3,2,1 - Wir sind live!“, hieß es aus der Regie. Dr. Nicola Ohrtmann und Marco Junk, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer des DVNW, begrüßten live die über 400 Teilnehmer/-innen vor den Bildschirmen. Und dann folgt, was den Deutschen Vergabetag ausmacht – ein dichtes und stark besetztes Programm. Die erste Zuschaltung fand mit Dr. Katharina Knapton-Vierlich (Geschäftsführende Referatsleiterin, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) statt, die nicht einfach nur bedauern wollte nicht vor Ort sein zu können, sondern auch die Chancen digitaler Tagungen und Zusammenarbeit betonte. Immerhin könnten nun auch viele dabei sein, die unter normalen Bedingungen dazu keine Chance hätten, so Dr. Knapton-Vierlich. Und in der Tat war dies erfreulicherweise der Fall.

Dr. Knapton-Vierlich hob in ihrer Keynote unter anderem die große Bedeutung öffentlicher Investitionen hervor, die ja letztlich über die Tische der öffentlichen Beschaffer/-innen liefen. Damit unterstrich sie, wie bereits im letzten Jahr, die enorme Wichtigkeit der beruflichen Tätigkeit des Großteil der Tagungsgäste.

Im Studio sprach anschließend Dr. Philipp Steinberg (Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)) seine Keynote und zeigte sich beeindruckt von dem immensen Technikaufgebot für die Produktion. Steinberg wurde dann aber schnell ernst, als er daran erinnerte, dass die Bundesrepublik derzeit den stärksten Wirtschaftseinbruch in ihrer Geschichte erlebe. Die enormen Konjunkturmaßnahmen und insbesondere die öffentlichen Investitionen, die es nun gebe, führten letztlich in die öffentliche Beschaffung und er sprach dabei, wie Dr. Knapton-Vierlich zuvor, direkt in die Richtung der Zuschauer/-innen, die jetzt vor immensen Herausforderungen stünden. Ziel muss es sein, den öffentlichen Einkauf fit für die Zukunft zu machen, aber auch gegenwärtig bestmöglich zu unterstützen, so Dr. Steinberg.

Wie bereits im letzten Jahr hatte Dr. Steinberg zwei Fragen zur Abstimmung für das Plenum mitgebracht, die über die digitale Tagungsplattform bereitgestellt wurden. Die Präsentation und Besprechung der Ergebnisse finden Sie am Ende der Keynote im Video (Minute 23:10).

Gefragt werden und die eigene Meinung einbringen, genießt bei allen DVNW-Tagungen höchste Priorität – natürlich auch im digitalen Format. Um den Weg inhaltlich in die erste Podiumsdiskussion zu bereiten, gab es daher weitere Abstimmungsfragen.
 

Mit Ergebnissen der Umfrage leitete Dr. Ohrtmann dann in die erste große Konferenzschaltung zur Podiumsdiskussion „Die Corona-Krise und ihre Folgen für die öffentliche Beschaffung - Konjunkturpolitik trifft auf Vergaberecht“ über. Neben Dr. Knapton-Vierlich in Brüssel und Dr. Steinberg im Studio, waren außerdem zugeschaltet dabei:

- Dr. Ruth Brand (Direktorin, Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA))

- Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Ph.D. (Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW))

- Norbert Portz (Beigeordneter und Dezernatsleiter Vergaberecht, Städtebau und Umwelt, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB))

Interaktive Beteiligung auch hier, da über den Chat Fragen in die Runde gestellt werden konnten.

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit dem Fachpanel Recht, das die Befassung mit der Rechtsprechung natürlich deswegen immer so interessant macht, da hier traditionell Richterinnen und Richter der obersten Gerichte aus erster Hand vortragen.

In diesem Jahr erstmalig dabei, Dr. Cornelia Holldorf (Vorsitzende des Vergabesenats am Kammergericht Berlin), wieder mal dabei Jörg Wiedemann (Richter, 2. Zivilsenat, Kartell- und Vergabesenat am Oberlandesgericht Naumburg) und ebenfalls erstmalig Prof. Dr. Matthias Einmahl (ehemaliger Richter und nun Hochschullehrer an der Hochschule für Polizei und Verwaltung Nordrhein-Westfalen), der auch Dozent in der DVNW Akademie ist.

Außerdem hielt Dr. Bettina Krug (Referat IB6 -Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)) noch ein ergänzendes Kurzreferat von hoher Aktualität zur neuen Vergabestatistik.

Hier endete das Hauptprogramm des ersten Tagungstages aus dem Studio in Berlin, und nach so vielen Informationen wurde es dann Zeit für eine wohlverdiente Pause. Wenn sich in „normalen“ Zeiten im Besucherzentrum des Bundespresseamtes (BPA) die großen Saaltüren öffnen und einem der Duft des Mittagsbuffets entgegenströmt, blieb nun bei vielen nur der Gang in die heimische Küche, der Lunch am Schreibtisch oder in die Kantine mit Kontaktbeschränkungen. Es sind auch die Pausen und die Abendveranstaltung, die neben den vielen fachlichen und politischen Inhalten, den Deutschen Vergabetag zu dem Jahresereignis machen, der er ist. Über Gehörtes zu sprechen, zu diskutieren, nette Menschen (wieder) zu treffen, sich zu vernetzen – all dies fehlte ohne Übertreibung schmerzlich in diesem Jahr.

Gewöhnlich laden im Foyer des BPA die vielen fachausstellenden Unternehmen und Intuitionen ein, sich mit ihren Informationsangeboten zu befassen und sich auszutauschen. Im digitalen Format fand dies in einer virtuellen Fachausstellung seine Entsprechung – natürlich nicht wirklich vergleichbar, aber dennoch hoch informativ. Der persönliche Kontakt blieb auf eine Chatfunktion am Stand beschränkt – harte Zeiten eben und daher umso erfreulicher, dass Aussteller an Bord waren und dabei auch neue Wege der Präsentation beschritten, beispielsweise im Rahmen von Live-Sessions online. Ein Angebot, das großen Anklang fand und somit ein Mehrwert des digitalen Formats zum Tragen kam.

Ab 14 Uhr ging es dann für den Rest des Tages mit den beliebten Praxisworkshops weiter. Das Schöne hierbei, auch Workshops, die nicht live besucht wurden, konnten bequem in der Mediathek im Nachgang angeschaut werden - alle anderen Vorträge und die Podiumsdiskussionen selbstverständlich auch.

Tag 2

Der zweite Tag begann für die Teilnehmer/-innen wegen fehlender Abendveranstaltung zumindest nicht übernächtigt.

Neben der Corona-Krise ist der Klimaschutz eines der großen Themen der öffentlichen Beschaffung - und dies natürlich auf ganz lange Sicht. Schließlich sollen die nun auch zusätzlich bereitstehenden Konjunkturmittel und öffentlichen Investitionen, zumindest teilweise, eine klimaschützende und transformative Wirkung entfalten – an der Stelle ist daran zu erinnern, dass die EU im Jahre 2050 klimaneutral sein will. Die zweite Podiumsdiskussion stand daher unter der Überschrift: „Klimaschutz durch öffentliche Beschaffung – Wie kann der European Green Deal gelingen?“.

Aus Brüssel war für die Diskussion Anne Schröder (Legal Officer, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) zugeschaltet, aus Bonn war Ilse Beneke (Leiterin der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung, Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)) verbunden und im Studio saßen - natürlich auf Abstand - Dr. Thomas Solbach (Referatsleiter, Referat IB6 - Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)) und Marina Köhn (Umweltbundesamt (UBA), Beratungsstelle nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik).

Dass es sich bei dem Thema um einen Volltreffer handelte, zeigte sich unter anderem daran, dass die während Diskussionen eingehenden Fragen und Meinungsbeiträge so zahlreich waren. Es waren letztlich so viele, dass wegen der Zeitknappheit gar nicht alles thematisiert werden konnte und daher eine Fortsetzung der Diskussion im nächsten Jahr stattfinden soll.

Nach der Diskussion ging es im Programm gleich weiter, schließlich standen die Referentinnen und Referenten schon in den virtuellen Warteräumen bereit.

Das Fachpanel Markt war thematisch wieder bunt besetzt und eröffnete mit einem rein rechtlichen Vortrag von Dr. Johannes Lux (Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin) zum Themenfeld Nachprüfungsverfahren und setzte fort mit Felix Zimmermann (Abteilungsleiter Zentralstelle IT-Beschaffung (ZIB), Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)), der über die Lessons Learned der Beschaffungen in Corona-Zeiten berichtete. Annette Schmidt (Leiterin Grundsatzreferat Vergabe und Zentrale Vergabestelle, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW) gab einen interessanten Einblick in den Stand der Umsetzung des digitalen Nachprüfungsverfahrens in NRW. Der papierlose Zugriff der Nachprüfungsinstanzen auf Vergabeakten ist ein weiterer wichtiger Fortschritt in der Modernierisierung des deutschen Vergabewesens.

Immer ein schöner und wichtiger Moment des Deutschen Vergabetags ist die abendliche Verleihung der DVNW- Awards für die Autoren der meistgelesenen Urteilsbesprechungen im Vergabeblog, der sich auch durch diese stets so hervorragenden und kompetenten Beiträge zu dem meistgelesenen Fachmedium in der Vergabewelt entwickelt hat – dafür gilt den Preisträgerinnen und Preisträgern, aber auch allen anderen Autorinnen und Autoren, ganz großer Dank!

Der Situation geschuldet, konnte die Preisverleihung diesmal „nur“ im Studio stattfinden, aber dennoch war es ein tolles Ereignis, da aus der Ferne zwei Videobotschaften übertragen wurden und eine Preisträgerin im Studio zusammen mit Marco Junk (Geschäftsführer des DVNW & Gründer des Vergabeblogs) und Dr. Nicola Ohrtmann mit einem Glas Sekt anstoßen konnte. Dies diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Platz 1 Michael Pilarski - Vergabefehler in Beschäftigungsverhältnissen und ihre Folgen für den Mitarbeiter,

Platz 2 Constanze Hildebrandt - Unterschriftszeile in Formblättern bei Textform unbeachtlich! (OLG Naumburg, Beschl. v. 04.10.2019 – 7 Verg 3/19),

Platz 3 Tim Kuhn - Ausschluss oder kein Ausschluss, das ist hier die Frage (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 12.02.2020 – Verg 24/19),

Platz 4 Julia Gielen - Rettung vor dem Vollst(r)ecker: Die Bewertung einer mündlichen Präsentation als Zuschlagskriterium ist zulässig (VK Bund, Beschl. v. 22.11.2019 – VK 1-83/19),

Platz 5 Holger Schröder - Neue Fesseln für Inhouse-Vergaben? (EuGH, Urt. v. 03.10.2019 – C-285/18 – Irgita),

An dieser Stelle sei der Hinweis gestattet, dass neue Autorinnen und Autoren stets herzlich eingeladen sind Teil der Autoren-Community zu werden. Bei Interesse schreiben Sie uns an info@dvnw.de. Die Preisverleihung markierte dann auch den Schlusspunkt und die Verabschiedung aus Berlin. Dr. Nicola Ohrtmann fasste noch einmal das Geschehene dieser Digitalpremiere des 7. Deutschen Vergabetags zusammen und schloss mit der Hoffnung - wie sollte es anders sein - auf ein persönliches Wiedersehen im gewohnten Rahmen im nächsten Jahr. Das Ende des Hauptprogramms war aber wie immer nicht das Ende des zweiten Tagungstages, da sich nach einer einstündigen Pause, die Innovationsforen und Praxisworkshops anschlossen. Übrigens, der Rückblick zum 6. Deutschen Vergabetag (siehe hier) schloss mit dem Satz:

Nächstes Jahr folgt dann das 7. Jahr. In der Hoffnung, dass es kein Verflixtes wird, könnten Sie sich den Kongresstermin am 29. und 30.Oktober 2020 schon jetzt im Kalender vormerken“.

 

Agenda 7. Deutscher Vergabetag digital

09:00Beginn der Live-Übertragung aus dem DVNW - Studio "Grüner Salon" am Potsdamer Platz Berlin
 

Eröffnung & Begrüßung  (Erläuterung des Programms und Nutzung der digitalen Tagungsplattform)

 
LIVESTREAM Marco Junk
Geschäftsführer, DVNW Deutsches Vergabenetzwerk
 
 
MODERATION
Dr. Nicola Ohrtmann
Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin AULINGER Rechtsanwälte | Notare PartGmbB
 
 
Martin Mündlein
Geschäftsführer, DVNW Deutsches Vergabenetzwerk
   
09:15-09:30 
LIVESTREAM
Dr. Katharina Knapton-Vierlich LL.M.
Geschäftsführende Referatsleiterin, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU 
 
Keynote der EU-Kommission
09:30-09:45 
LIVESTREAM
Dr. Philipp Steinberg
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
 
Keynote des Bundeswirtschaftsministeriums

09:45-10:00 
LIVESTREAM 
INTERAKTIV

Liveumfrage zum Thema der Podiumsdiskussion via Abstimmungstool + Ergebnispräsentation

 

10:00-10:45  
LIVESTREAM

Podiumsdiskussion 1

Die Corona-Krise und ihre Folgen für die öffentliche Beschaffung
Konjunkturpolitik trifft auf Vergaberecht  




INTERAKTIVE BETEILIGUNG DER ZUSCHAUER/-INNNEN

Während der Podiumsdiskussion können die Zuschauer ihre Fragen an die Runde via Chat stellen, die anschließend in der
Podiumsdiskussion "NACHGEFRAGT" in die Diskussion gebracht werden können. 

 

MODERATION
Dr. Nicola Ohrtmann
Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin AULINGER Rechtsanwälte | Notare PartGmbB
 
 

TEILNEHMER/-INNEN:

Dr. Katharina Knapton-Vierlich LL.M.
Geschäftsführende Referatsleiterin, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU 
 
Dr. Ruth Brand
Direktorin, Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)
 
Dr. Philipp Steinberg
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
 
Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Ph.D.
Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW)
 
Norbert Portz
Beigeordneter und Dezernatsleiter Vergaberecht, Städtebau und Umwelt, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)

10:45-11:15 
LIVESTREAM 
INTERAKTIV

Podiumsdiskussion "NACHGEFRAGT" 
Fragen des Publikums an die Runde der Podiumsdiskussion 
 

 
 
Fachpanel Recht
 
11:20-11:50  
LIVESTREAM
Dr. Cornelia Holldorf
Vorsitzende des Vergabesenats am Kammergericht Berlin
Präventiver Rechtsschutz im unterschwelligen Bereich auch unter Berücksichtigung des BGH-Urteils vom 3. Juni 2020 - "Unterlassungsanspruch gegen Vergabesperre auch ohne konkretes Vergabeverfahren!"
     
11:50-12:10  
LIVESTREAM
Jörg Wiedemann 
Richter, 2. Zivilsenat, Kartell- und Vergabesenat am Oberlandesgericht Naumburg
Ausschluss wegen Änderung der Vergabeunterlagen nach dem BGH-Urteil vom 18.06.19 "Straßenbauarbeiten" (Az: X ZR 86/17)?
     
12:10-12:40  
LIVESTREAM
Prof. Dr. Matthias Einmahl 
Hochschule für Polizei und Verwaltung Nordrhein-Westfalen
Die Nachforderung fehlerhafter Unterlagen im Lichte der aktuellen OLG-Rechtsprechung
     
12:40-13:00 
LIVESTREAM
Dr. Bettina Krug
Referat IB6 -Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Die neue Vergabestatistik - Berichtsstellen und Meldewege
13:00Ende der Live-Übertragung aus dem Studio
 
  • Mittagspause und Besuch der virtuellen Fachaustellung mit interaktiven Live-Präsentationen (13:00 - 14:00)
    An den virtuellen Ständen finden Sie viele Medien direkt zum Abruf und können mit den Ausstellern via Chat in Kontakt treten. Zwischen 13:00 - 14:00 werden in der virtuellen Fachausstellung zusätzliche Live-Präsentationen in virtuellen Räumen angeboten, die Sie besuchen können. 
14:00-15:30Praxisworkshops inkl. Frage - Antwort - Sessions A.1 - A.4

Jeder Workshop dauert insgesamt 90 Minuten und wird als zusammenhängender Livestream auf die digitale Tagungsplattform übertragen. Der erste Teil des Workshops besteht aus einem Vortrag (max. 45 Minuten) und im zweiten Teil aus einer Frage-Antwort-Session, in der ergänzende Informationen angeboten werden können und die Möglichkeit besteht, Fragen über einen Chat live zu stellen (45 Minuten). (Alle Workshops werden aufgezeichnet und zum Nachschauen bis mindestens 10.11.2020 bereitgestellt.)
Workshop A.1 - veranstaltet durch:

Workshop A.2 - veranstaltet durch:
 

Workshop A.3 - veranstaltet durch:


Workshop A.4 - veranstaltet durch:


 
 
Beschaffung in dynamischen Marktumfeldern - Wie "agil"
kann Vergaberecht sein? 
Strategischer Einkauf im Blick
 
Präklusion im Vergaberecht - ein zahnloser Tiger?

 
Flexible Beschaffung mittels Rahmenvereinbarung 
 
(Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten)
 
       
REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN:
Dr. Annette Rosenkötter
Fachanwältin für Verwaltungsrecht und Vergaberecht, Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB
Henrik-Christian Baumann
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Dr. Christian Teuber
Rechtsanwalt, Partner, Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Dr. Valeska Pfarr
Rechtsanwältin, Fachanwältin, Partnerin, für Vergaberecht, MENOLD BEZLER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
 
Dr. Irene Lausen
Ministerialrätin, Referatsleiterin Vergabewesen, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)
Dr. Johanna Schlichting
Senior Legal Counsel, Deutsche Bahn AG 
Frank Strothmann
Einkauf & Vergabestelle, NRW.BANK AöR
Jens Bernhardt
Senior Legal Counsel, Rechtsabteilung, Deutsche Bahn AG
 
     
Dr. Alexander Dörr
Fachanwalt für Vergaberecht, MENOLD BEZLER Rechtsanwälte
       
  • Wie geht man mit immer schnelleren technischen Entwicklungen um - insbesondere bei der Digitalisierung und ÖPNV?
  • Wie können nicht etablierte, innovative Unternehmen wie Start-ups in Vergabeverfahren einbezogen werden?
  • Wie können Vergabeverfahren sinnvoll und zielführend strukturiert werden?
  • Strategiedefizit?
  • Prozessoptimierung?
  • Nachhaltigkeit?
  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Erkennbare Vergabefehler
  • Durchbrechung der Rügepräklusion
  • Risikominimierungsstrategien aus Auftraggebersicht
  • Was ist eine Rahmenvereinbarung? (Und was ist keine?)
  • Einsatzmöglichkeiten und Gestaltungsvarianten bei Rahmenvereinbarungen mit einem oder mehreren Unternehmen
  • Angebotswertung im Vergabeverfahren und beim Einzelabruf (mit/ohne „Mini-Wettbewerb“)
  • Flexibilität bei der Abrufmenge: rechtliche Leitplanken durch jüngere Rechtsprechung

 

14:45-15:30::: LIVE | INTERAKTIV :::   Frage-Antwort-Sessions A.1 - A.4   ::: LIVE | INTERAKTIV :::
15:30-15:45Pause 
15:45-17:30Praxisworkshops inkl. Frage - Antwort - Sessions B.1 - B.4

Jeder Workshop dauert insgesamt 90 Minuten und wird als zusammenhängender Livestream auf die digitale Tagungsplattform übertragen. Der erste Teil des Workshops besteht aus einem Vortrag (max. 45 Minuten) und im zweiten Teil aus einer Frage-Antwort-Session, in der ergänzende Informationen angeboten werden können und die Möglichkeit besteht, Fragen über einen Chat live zu stellen (45 Minuten). (Alle Workshops werden aufgezeichnet und zum Nachschauen bis mindestens 10.11.2020 bereitgestellt.)
 
Workshop B.1 - veranstaltet durch:



Workshop B.2 - veranstaltet durch:


Workshop B.3 - veranstaltet durch:

Workshop B.4 - veranstaltet durch:


 

(IT-)Kooperation nach den
neuen Urteilen des EuGH
In-State ist tot - es lebe
In-House?

Digitalisierung der Vergabeverfahren: Schöne neue Welt? - Ein Werkstattbericht

 

Vergabe Insider: Implementierung einer Nachhaltigkeitsstrategie: Kreislaufwirtschaft als Weg zu nachhaltiger öffentlicher Beschaffung 

 

Ausschreibungen im Krankenhausbereich - Was Bieter und Beschaffer beachten müssen

 

(Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten)
 
REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN: REFERENTEN:
Kai Dornseiff
Geschäftsführer, human digitals GmbH
Dr. Rut Herten-Koch
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Vergabe- und Verwaltungsrecht, Partnerin, Luther Rechtsanwälte mbh 
Prof. Dr. Michael Eßig
Forschungszentrum für Recht und Management öffentlicher Beschaffung, Universität der Bundeswehr, München
Dr. Alexander Csaki
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, Bird & Bird LLP
 
Oliver M. Kern LL.M. (UNSW)
Rechtsanwalt, Partner, Berlin, EICHLER KERN KLEIN Rechtsanwälte PartGmbB
Falk-Alexander Kuntze
Koordinator Vergabestelle, AOK Nord-Ost
Prof. Dr. Christian von Deimling
Forschungszentrum für Recht und Management öffentlicher Beschaffung, Universität der Bundeswehr, München
Andreas Buchholz
Leiter Tender Management Hospital Medival Devices Deutschland, Johnson & Johnson Medical GmbH
 
Dr. Benjamin Klein
Rechtsanwalt, Partner, Berlin, EICHLER KERN KLEIN Rechtsanwälte PartGmbB
 
Xiaoming Bai
Leiter Internationales Marketing, Werner & Mertz Professional GmbH
 
 
Mag. Michael Weiner
Rechtsanwalt, Wien (A)
 
Silja Stuffer
Finanzbehörde Hamburg
 
 
  • Unter welchen Vorraussetzungen sind Kooperationen (insb. im IT-Bereich) nach den Urteilen noch möglich?

    Rundumblick:
  • Was ist aus (IT-)organisatorischer Sicht zu beachten? Wie und wo machen Kooperationen noch Sinn? 
  • Was ist aus rechtl. Sicht zu beachten?
  • Wie sind die zugrundliegenden Prozess/Systeme zu analysieren und ein kooperatives Konzept aufzusetzen?
  • Best-Practice Beispiele aus Österreich
  • In-House-Geschäft als Rettungsanker? 
  • aktuelle Rechtsprechung zur E-Vergabe, insb. zu technischen Problemen bei Angebotseinreichung über eine Plattform, zu Formanforderungen und zur sonstigen Kommunikation über die Plattform
  • Praxisbericht zu Freud und Leid der digitalen Abwicklung von Vergaben
  • Rechtliche Anforderungen an Verhandlungsgespräche über Videokonferenzen
  • Was sind die größten Herausforderungen für eine "nachhaltige Beschaffung 2.0"?
  • Was können wir von erfolgreichen Vergabestellen lernen?
  • Wie können wir nachhaltige Lieferanten finden?
  • Produktneutralität vs. bekannt und bewährt
  • Stilblüten aus der Vergabepraxis - Wie mache ich es besser?
  • Markterkundung - Möglichkeiten und Grenzen
  • Strategische Beschaffung - was verstehen Bieter und Bieter darunter?
16:45-17:30::: LIVE | INTERAKTIV :::   Frage-Antwort-Sessions B.1 - B.4   ::: LIVE | INTERAKTIV :::
17:30Ende des ersten Konferenztages 
 

Tag 2 - 30. Oktober 2020

09:00Beginn der Live-Übertragung aus dem DVNW - Studio im "Grünen Salon" am Potsdamer Platz in Berlin
 

Eröffnung & Begrüßung  (Erläuterung des Programms und Nutzung der digitalen Tagungsplattform)

 
LIVESTREAM
MODERATION
Dr. Nicola Ohrtmann
Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin AULINGER Rechtsanwälte | Notare PartGmbB
   

09:05-09:15 
LIVESTREAM 
INTERAKTIV

Liveumfrage zum Thema der Podiumsdiskussion via Abstimmungstool + Ergebnispräsentation

 

09:15-10:00 
LIVESTREAM 
INTERAKTIV

Podiumsdiskussion 2

Klimaschutz durch öffentliche Beschaffung – Wie kann der European Green Deal gelingen?

Während der Podiumsdiskussion können die Zuschauer ihre Fragen an die Runde via Chat stellen.

 

MODERATION
Dr. Nicola Ohrtmann
Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin AULINGER Rechtsanwälte | Notare PartGmbB
 
 

TEILNEHMER/-INNEN:

Anne Schröder
Legal Officer, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU

 
Dr. Thomas Solbach
Referatsleiter, Referat IB6 - Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
 
Ilse Beneke
Leiterin Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung, Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)
 
Marina Köhn
Umweltbundesamt (UBA), Beratungsstelle nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik
 
Linus Steinmetz
Sprecher auf Bundesebene, Fridays for Future
 
 
Fachpanel Markt
 
10:00-10:30 
LIVESTREAM
Dr. Johannes Lux
Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin
Erkenntnisse aus dem Vergabenachprüfungsverfahren: Ableitungen für die Vergabepraxis 
     
10:30-11:00  
LIVESTREAM
Felix Zimmermann
Abteilungsleiter Zentralstelle IT-Beschaffung (ZIB), Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)
Als Sandwich zwischen dringenden Bedarfen und Lieferknappheit: Lessons Learned der ZIP aus den ersten 6 Monaten Corona-Krise
     
11:00-11:30 
LIVESTREAM
Annette Schmidt
Leiterin Grundsatzreferat Vergabe und Zentrale Vergabestelle, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW
Nachprüfungsverfahren digital - NRW vernetzt die papierlosen Prozessschritte
     

11:30-12:00  
LIVESTREAM

Verleihung der DVNW - Awards für die meistgelesenen Urteilsbesprechungen im DVNW - Vergabeblog 

 

MODERATION
Dr. Nicola Ohrtmann
Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin AULINGER Rechtsanwälte | Notare PartGmbB
 
12:00Ende der Live-Übertragung aus dem DVNW - Studio im Theater im Deplhi in Berlin
 
  • Mittagspause und Besuch der virtuellen Fachaustellung mit interaktiven Live-Präsentationen (12:00 - 13:00)
    An den virtuellen Ständen finden Sie viele Medien direkt zum Abruf und können mit den Ausstellern via Chat in Kontakt treten.
    Zwischen 12:00 - 13:00 werden in der virtuellen Fachausstellung zusätzliche Live-Präsentationen in virtuellen Räumen angeboten, die Sie besuchen können. 
13:00-14:00Innovationsforen inkl. Frage - Antwort - Sessions Forum 1 - 4

Jedes Innovationsforum dauert insgesamt 60 Minuten und wird als zusammenhängender Livestream auf die digitale Tagungsplattform übertragen. Der erste Teil eines Innonvationsforums besteht aus einem Vortrag (max. 30 Minuten) und im zweiten Teil aus einer Frage-Antwort-Session, in der ergänzende Informationen angeboten werden können und die Möglichkeit besteht, Fragen über einen Chat live zu stellen (30 Minuten). (Alle Innovationsforen werden aufgezeichnet und zum Nachschauen bis mindestens 10.11.2020 bereitgestellt.)
 
Forum 1 - veranstaltet durch:



 
Forum 2 - veranstaltet durch:

 
Forum 3 - veranstaltet durch:

Forum 4 - veranstaltet durch:

Wunschvorstellung innovative Beschaffung: Anspruch und Realität, Einblicke aus der KOINNO-Zertifizierung Einkaufskennzahlen in der öffentlichen Beschaffung
 
Die Lieferkette im Fokus: Wie soziale Mindeststandards in den Eignungskriterien verankert werden können

 
Beschaffung von Interimsbauten - Ein Streifzug durch das Vergabeverfahren
(Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 30 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 30 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 30 Minuten) (Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 30 Minuten)
 
 
REFERENTEN: REFERENTEN: EINLEITUNG / MODERATION: REFERENTEN:
Judith Richard 
Projektmanagerin Kompetenzzentrum innovative Beschaffung (KOINNO)
Peter Schlösser
Projektmanager Kompetenzzentrum innovative Beschaffung (KOINNO)
Ann-Kathrin Voge
Projektleiterin Kompass Nachhaltigkeit, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), Engagement Global gGmbH
Armin Preussler
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und Vergaberecht, Leinemannn und Partner Rechtsanwälte mbB
 
    REFERENTEN:  
Prof. Dr. Christian vom Deimling
Forschungszentrum für Recht und Management öffentlicher Beschaffung, Universität der Bundeswehr, München
Marc Papenburg
Leiter der Einheit Einkauf, Berliner Stadtreinigungsbetriebe
André Siedenberg 
Projektleiter Kommunal Agentur NRW & Vorstandsmitglied KoPart eG
 
 
 
 
Rosa Grabe
Projektleitung "Faire öffentliche Beschaffung", FEMNET e.V.
 
 
 
 
Ingo Werle
Zentrale Vergabestelle und Gesamtstädtischer Einkauf, Stadt Karlsruhe
 
 
 
 
Henning Sens
Zentrale Vergabestelle und Gesamtstädtischer Einkauf, Stadt Karlsruhe
 
 
  • Wo öffentliche Beschaffer weit vorne liegen
  • Welchen Herausforderungen müssen sie sich noch stellen
  • Mithilfe von Einkaufszahlen Entwicklungen frühzeitig erkennen
  • Fehlinterpretationen und Auswertungsfehler vermeiden
  • Aufbau eines internen Reportingsystems
  • Wie können Vergabestellen ein Lieferkettenmanagement einfordern?
  • Wie können Eignungskriterien zur Sicherung sozialer Mindeststandards angewandt werden?
  • Karlsruhe berichtet aus der praktischen Umsetzung in einem aktuellen Vergabeverfahren
  • Cointainerbauten mit oder ohne besser ohne Kaufoption?
  • Unterscheidung der Bauleistung von der Lieferleistung 
  • Funktionale Leistungsbeschreibung mit einzureichender Baubeschreibung der Bieter 
  • Zuschlagskriterium Terminplan
  • Was kann an Erklärungen und Unterlagen nachgefordert werden?
  • Fehlerquellen bei der elektronischen Vergabe
13:30-14:00::: LIVE | INTERAKTIV :::   Frage-Antwort-Sessions I.1 - I.4   ::: LIVE | INTERAKTIV :::
14:00-14:15Pause 
14:15-15:45Praxisworkshops inkl. Frage - Antwort - Sessions C.1 - C.4

Jeder Workshop dauert insgesamt 90 Minuten und wird als zusammenhängender Livestream auf die digitale Tagungsplattform übertragen. Der erste Teil des Workshops besteht aus einem Vortrag (max. 45 Minuten) und im zweiten Teil aus einer Frage-Antwort-Session, in der ergänzende Informationen angeboten werden können und die Möglichkeit besteht, Fragen über einen Chat live zu stellen (45 Minuten). (Alle Workshops werden aufgezeichnet und zum Nachschauen bis mindestens 10.11.2020 bereitgestellt.)
Workshop C.1 - veranstaltet durch:


 
   

 
   



 
   

 
 

Vergabesperren: Voraussetzungen und Rechtsschutz

  

 

  

 

(Vortragsvideo als abrufbarer Stream - Dauer: 45 Minuten)            
       
 
REFERENTEN:             
Dr. Oskar Maria Geitel
Fachanwalt für Vergaberecht, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Lehrbeauftragter für Vergaberecht an der bbw Hochschule
     
 
       
 
  • Zulässigkeit von Vergabesperren
  • Vergabesperre oder Ausschluss im Einzelfall?
  • Grenzen einer Vergabesperre
  • Rechtsschutz gegen Vergabesperren: Zuständige Gerichtsbarkeit, Abwägungskriterien
     
15:00-15:45::: LIVE | INTERAKTIV :::   Frage-Antwort-Sessions C.1 - C.4   ::: LIVE | INTERAKTIV :::
15:45Ende des 7. Deutschen Vergabetags digital
 

 

Referentinnen und Referenten des 7. Deutschen Vergabetages 2021 digital

 
Xiaoming Bai
Leiter Internationales Marketing, Green Care Professional, Werner & Mertz GmbH

  
Henrik-Christian Baumann
Rechtsanwalt, KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Henrik-Christian Baumann ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht und Fachanwalt für Informationstechnologierecht bei der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Berlin und seit über zehn Jahren spezialisiert auf Vergaberecht und Öffentliches Wirtschaftsrecht, einschließlich des Öffentlichen Preisrechts. Er berät und vertritt Auftraggeber und Unternehmen bei der öffentlichen Auftragsvergabe insbesondere in den Bereichen Bau, Immobilien und Infrastruktur, Gebäudemanagement sowie Informationstechnologie (IT). Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Beratung bei Großprojekten und bei Einkaufsprojekten, jeweils in anwaltlichen und interdisziplinären Projektteams. Henrik-Christian Baumann ist Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Autor zahlreicher vergaberechtlicher Fachveröffentlichungen.
 
Ilse Beneke
Leiterin Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung, Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)

Ilse Beneke leitet die Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren, wo sie mit der praktischen Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Auftragsvergaben betraut ist. Bereits während Ihrer Tätigkeit im Justiziariat des Beschaffungsamtes des BMI befasste sie sich mit dieser Thematik. Die Juristin begann ihre Laufbahn als Referentin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Zuletzt betreute sie dort unter anderem die Geschäftsstelle der Umweltpartnerschaft Brandenburg und befasste sich dort mit der Förderung umweltfreundlichen Wirtschaftens. Ihrer Begeisterung für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft schaffte sie ein Fundament, indem sie im Jahr 2013 berufsbegleitend ein Masterstudium zum Thema "Responsible Management" (Verantwortungsvolles Management) erfolgreich abschloss.
 
Jens Bernhardt
Senior Legal Counsel, Rechtsabteilung, Deutsche Bahn AG

Jens Bernhardt ist seit November 2012 als Senior Legal Counsel in der Rechtsabteilung der Deutsche Bahn AG tätig. Er berät den Konzerneinkauf in allen vergabe- und vertragsrechtlichen Fragen. Zu seinen Projekten zählen die Beschaffung von Zügen und Stellwerken, Omnibussen und Dienstwagen, aber auch Mobilfunkleistungen und IT-Hardware, Software und Cloud Verträgen. Zuvor war Jens Bernhardt sechs Jahre als Rechtsanwalt in verschiedenen nationalen und internationalen Rechtsanwaltskanzleien mit Schwerpunkten im öffentlichen Wirtschaftsrecht und Baurecht tätig. Er ist Mitautor des Standardkommentars „Ziekow/Völlink“ zum Vergaberecht.“
 
Dr. Ruth Brand
Direktorin, Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)

Seit dem 01. April 2020 ist Dr. Ruth Brand Direktorin des Beschaffungsamtes des BMI (BeschA). Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin begann ihre berufliche Karriere an der Universität Hannover, bevor sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg wurde. Im Jahr 2001 folgte der Wechsel ins Statistische Bundesamt, wo sie zuletzt fünf Jahre lang die Abteilung Gesundheit, Soziales, Bildung und Private Haushalte leitete. Mit dem Beschaffungsamt des BMI führt Dr. Ruth Brand nunmehr den größten zivilen Beschaffer des Bundes mit einem Vergabevolumen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr.
 
Dr. Alexander Csaki
Fachanwalt für Vergaberecht, Partner, Bird & Bird LLP

Dr. Csaki berät private Unternehmen als auch die öffentliche Hand in vergaberechtlicher Fragen mit den Schwerpunkten Gesundheitswesen, Verkehr sowie Sicherheit und Verteidigung. Im Schienenverkehrssektor war Herr Dr. Csaki an der wegweisenden Entscheidung des Bundesgerichtshofs beteiligt, die den Markteintritt für den Wettbewerb aus anderen Ländern in den deutschen Schienenverkehrsmarkt ermöglichte. Darüber hinaus hat er Strategien für die wettbewerbsgerechte Teilnahme an Ausschreibungen entwickelt. Zwei besondere Fälle darunter waren das Stuttgarter Netzwerk sowie der Rhein-Ruhr-Express. Herr Dr. Csaki schreibt zudem regelmäßig Fachbeiträge zu vergabe- und gesundheitsrechtlichen Themen und ist Herausgeber des Buches „Digital Health" sowie des Buches „Vergaberecht im Gesundheitswesen". Dazu hält er diverse Fachvorträge auf Veranstaltungen.
 
Prof. Dr. Christian von Deimling
Forschungszentrum für Recht und Management öffentlicher Beschaffung, Universität der Bundeswehr, München

  
 
Kai Dornseiff
Gründer und Geschäftsführer, human digitals GmbH

Kai Dornseiff berät seit über 15 Jahren bundesweit u. a. öffentliche Auftraggeber im Bereich digitale Transformation, Organisationsentwicklung und IT und hat mit seinem Team umfassende Erfahrungen bei der Softwarebeschaffung und -einführung in Projekten im Bereich der Verwaltungsmodernisierung vorzuweisen. Seine tiefgreifende fachliche Kenntnis hinsichtlich der Strukturen und Prozesse bei öffentlichen Auftraggebern und seine Erfahrung im Einsatz von agilen Projektvorgehensweisen kombiniert er seit einiger Zeit erfolgreich in Vergabeverfahren bei verschiedenen Kundenprojekten. Entstanden sind innovative Vergabevorgehensweisen, um moderne, agile und hybride Projekteinführungsmethoden für öffentliche Auftraggeber nutzbar zu machen.
 
Prof. Dr. Matthias Einmahl
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen

Prof. Dr. Matthias Einmahl ist seit 2005 Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Köln. Er lehrt dort Zivilrecht, öffentliche Beschaffung/Vergaberecht und juristische Methodik. Prof. Dr. Matthias Einmahl hat zudem einen Lehrauftrag im Masterstudiengang New Public Management der FH Dortmund für das Modul öffentliche Beschaffung/Vergaberecht. Er war zwischen 1996 und 2004 Richter und kurzzeitig Staatsanwalt in Halle/Saale. Prof. Dr. Matthias Einmahl forscht und publiziert auf den Gebieten der öffentlichen Beschaffung und der Korruptionsprävention. Zu diesen Themen führt er auch Fortbildungen durch und berät Kommunen.
Prof. Dr. Michael Eßig
Forschungszentrum für Recht und Management öffentlicher Beschaffung, Universität der Bundeswehr

Universitätsprofessor Dr. Michael Eßig ist Leiter des Forschungszentrums für Recht und Management öffentlicher Beschaffung (FoRMöB) und Inhaber des Lehrstuhls für Materialwirtschaft und Distribution der Universität der Bundeswehr München. Zudem ist er gemeinsam mit Prof. Dr. Bernhard Hirsch Akademischer Leiter eines berufsbegleitenden MBA-Studiengangs mit Schwerpunkt in der öffentlichen Beschaffung. Er forscht und publiziert schwerpunktmäßig auf den Gebieten des Strategischen Beschaffungsmanagements, des Supply Chain Managements, der öffentlichen Beschaffung und des Defence Supply Managements. Prof. Dr. Michael Eßig war u. a. von 2010 bis 2012 Vizepräsident der Universität der Bundeswehr München und hat Lehraufträge an der University of San Diego, an der Universität St. Gallen und an der Wirtschaftsuniversität Wien inne. Zudem ist er Mitglied im Beirat des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW).
Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.
Präsident, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)

Marcel Fratzscher ist Präsident des DIW Berlin, Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schreibt als Autor regelmäßig zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Er ist u.a. Mitglied des High-level Advisory Board der Vereinten Nationen zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs), Mitherausgeber des Journal of International Economics, Mitglied des Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums und Mitglied des Kuratoriums der Hertie School of Governance. Seine inhaltliche Arbeit fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, Verteilung und Integration Europas. Im Mai 2018 erschien bei OUP sein aktuelles Buch „The Germany Illusion", das die Rolle Deutschlands in Europa analysiert. Marcel Fratzscher ist Autor einer zweiwöchigen Kolumne bei Zeit Online „Fratzschers Verteilungsfragen".
 
Dr. Oskar Maria Geitel
Fachanwalt für Vergaberecht, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB

Dr. Oskar Maria Geitel ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht. Er berät Auftraggeber und Bieter zu sämtlichen vergaberechtlichen Fragestellungen im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung öffentlicher Ausschreibungen. Hierzu zählt sowohl die Erstellung und Prüfung von Vergabeunterlagen auf Vergaberechtskonformität als auch die Entwicklung von Strategien zum Ablauf des Vergabeverfahrens und ggf. Maßnahmen zur Abwehr von Ansprüchen der Bieter. Zur Rechtswahrung führt Herr Geitel Nachprüfungsverfahren vor den zuständigen Vergabekammern und Oberlandesgerichten. Herr Geitel ist Mitautor des Kommentars zur VgV, herausgegeben von Kulartz/Kus/Marx/Portz/Prieß, Autor diverser Aufsätze zum Vergaberecht und Sachverständiger des Brandenburgischen Landtages zum Brandenburgischen Vergabegesetz. Er ist, nach Stationen im Bundeskartellamt und im Vergabereferat des Bundeswirtschaftsministeriums, seit 2012 Rechtsanwalt bei Kapellmann und Partner in Berlin.
Rosa Grabe
Projektleitung "Faire öffentliche Beschaffung", FEMNET e.V.

Rosa Grabe leitet das Projekt "Gute Arbeit fairbindet - Faire Öffentliche Beschaffung in die Breite tragen" für FEMNET. Seit 2015 werden hier Kommunen dabei beraten, wie soziale und ökologische Standards in die Vergabe von Arbeitskleidung integriert werden können. Intensiv begleitet wurden Ausschreibungen in den Städte Bonn, Köln, Stuttgart, Mannheim und aktuell Karlsruhe. Desweiteren werden über Publikationen und Impulsberatungen vor Ort eine Vielzahl von Kommunen deutschlandweit beraten, wie die Beschaffung fairer gestaltet werden kann. An den Verwaltungshochschulen Köln und Hamburg, sowie an der Fortbildungsakademie des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen unterrichtet FEMNET zum Thema faire öffentliche Beschaffung.
Dr. Rut Herten-Koch, M.A.
Fachanwältin für Verwaltungsrecht und Vergaberecht, Partnerin, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Dr. Rut Herten-Koch berät sowohl die öffentliche Hand und ihre Unternehmen als auch private Eigentümer, Investoren, Projektentwickler und Bieter in Vergabeverfahren. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Begleitung und Gestaltung komplexer Verfahren – sei es im Bauplanungs- oder im Vergaberecht. Darüber hinaus vertritt Rut Herten-Koch ihre Mandanten vor den Vergabenachprüfungsinstanzen und den Verwaltungsgerichten. Seit 2002 ist sie als Rechtsanwältin im Bereich öffentliches Recht und Vergaberecht in Berlin tätig. Rut Herten-Koch ist seit Juli 2015 Partnerin bei Luther.
Dr. Cornelia Holldorf
Vorsitzende des Vergabesenats am Kammergericht Berlin
 
seit 1994 Richterin an verschiedenen Berliner Gerichten
2004 – 2014 Familienrichterin
Seit 2006 Vizepräsidentin des Amtsgerichts Pankow/Weißensee
seit 2014 Vorsitzende Richterin am Kammergericht, 9. Zivilsenat (= Senat für Amtshaftungen und Notarhaftung) sowie des Senats für Baulandsachen
seit 2015 zugleich Vorsitzende des Vergabesenats des Kammergerichts
Darüberhinaus ist Frau Dr. Holldorf Familienmediatorin (BAFM), Ausbilderin am Berliner Institut für Mediation, Sachverständige und Dozentin für Gewaltschutz und Kinderschutz für die gtz in Kambodscha und für den Menschenrechtsbeauftragten des Europarates „Police and Human Rights“ sowie Dozentin für das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg und am Helm-Stierlin-Institut, Heidelberg.
Dieter Jagodzinska
Senior Berater öffentliche Auftragegeber und Managing Partner bei Precision Landing GmbH

34 Jahre Berufserfahrung, davon 27 Jahre in leitenden Positionen. Verantwortlich für Management in Projekten zu Prozesserfassungen und Prozessoptimierungen, elektronisches Beschaffungswesen für die Privatwirtschaft und öffentliche Auftraggeber, Digitalisierung von Geschäftsbereichen und Prozessen sowie die Erfassung und Definition von Anforderungen zu IT-Systemen/IT-Projekten. Moderation von Spezifikations- und Projektworkshops. Seit 2008 schwerpunktmässig im Bereich der Digitalisierung von Prozessen, insbesondere zur Beschaffung, für öffentliche Auftraggeber. Die Tätigkeiten seit dieser Zeit sind geprägt von der Prozesserfassung bei öffentlichen Auftraggebern, der Visualisierung der Prozesse und der Definition von Anforderungen für zu beschaffende Technologien und Dienstleistungen. Aufbauend auf das erlangte Know-How und der kontinuierlichen Weiterbildung im Rahmen des Vergaberechts und Vergabewesens wurden umfangreiche Projekte mit direkter Begleitung von Vergabeverfahren durchgeführt. Für die öffentlichen Auftraggeber wurden hierzu insbesondere bieter- und produktneutrale Leistungsverzeichnisse und korrespondierende Bewertungsmodelle sowie Vertragsinhalte zur Lieferantensteuerung erstellt.
 
Oliver Kern LL.M. (UNSW)
Rechtsanwalt, Partner, EICHLER KERN KLEIN Rechtsanwälte PartG mbB

Oliver Kern ist seit über 10 Jahren als Rechtsanwalt tätig und berät zu allen Fragen des europäischen und deutschen Vergabe- und Beihilfenrechts sowie bei der vertraglichen Gestaltung von Beschaffungsvorhaben. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt dabei in der umfassenden rechtlichen und strategischen Beratung von öffentlichen Auftraggebern und Bietern bei der Vorbereitung und Durchführung bzw. Teilnahme europaweiter Ausschreibungsverfahren sowie in der (Re-)Strukturierung öffentlicher und öffentlich-privater Gesellschaften. Neben der vergaberechtlichen Verfahrensgestaltung ist Oliver Kern insbesondere auf die Gestaltung und Verhandlung von Verträgen für verschiedenste Arten von Beschaffungsvorhaben insbesondere bei nationalen und internationalen Infrastrukturprojekten in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, IT, Verkehr und Gesundheitswesen spezialisiert. Er vertritt Mandanten ferner vor den vergaberechtlichen Nachprüfungsinstanzen und ordentlichen Gerichten. Außerdem referiert er regelmäßig bei Praxisseminaren und Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Fragen des Vergaberechts und ist Autor des „Beck’schen Handbuch des Vergaberechts“ sowie im VgV-Kommentar von Kulartz/Kus/Marx/Portz/Prieß.
 
Dr. Benjamin Klein
Rechtsanwalt, Partner, EICHLER KERN KLEIN Rechtsanwälte PartG mbB

Benjamin Klein ist seit über zehn Jahren mit dem öffentlichen Auftragswesen befasst. Er berät öffentliche Auftraggeber und Unternehmen umfassend zu vergaberechtlichen Fragestellungen im Bau- Liefer- und Dienstleistungssektor. Zu seiner Expertise gehört auch die Beratung im öffentlichen Preisrecht (VO PR 30/53) sowie zu datenschutzrechtlichen Fragen. Zu den besonderen Schwerpunkten seiner Tätigkeit gehört die umfassende Gestaltung von großvolumigen und komplexen Vergabeverfahren für öffentliche Auftraggeber im Bau- und IT-Bereich sowie die Beratung von Bietern in diesen Bereichen. Er verfügt zudem über große Erfahrungen in der Vertretung von Mandanten vor vergaberechtlichen Nachprüfungsinstanzen und Gerichten. Benjamin Klein ist Mitautor in verschiedenen namhaften Kommentaren zum Vergaberecht, Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift „Vergaberecht“. Er ist als Experte im Bereich des öffentlichen Auftragswesens zudem gefragter Referent auf Vortrags- und Schulungsveranstaltungen.
 
Dr. Katharina Knapton-Vierlich LL.M.
geschäftsführende Referatsleiterin, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU

Dr. Katharina Knapton-Vierlich LL.M. ist in der in der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, zuständig für die Strategischen Fragen des öffentlichen Auftragswesens. Sie ist seit 2003 Beamtin der Europäischen Kommission und seit 2010 in verschiedenen Bereichen der Politik und des Rechts der öffentlichen Auftragsvergabe tätig. Sie leitet auch den 2017 eingeführten Mechanismus zur Unterstützung großer Infrastrukturprojekte. Vor ihrem Wechsel nach Brüssel war sie sieben Jahre Rechtsanwältin in Berlin. Ihre berufliche Laufbahn begann Katharina Knapton-Vierlich 1992 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin, nach Abschluss des zweiten Staatsexamens in Berlin und des Masters of Laws an der University of Cambridge. Sie wurde von der Freien Universität Berlin 1997 aufgrund einer Arbeit zum institutionellen Europarecht promoviert.

Marina Köhn
Umweltbundesamt (UBA), Beratungsstelle nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik

Marina Köhn ist seit 1992 im Umweltbundesamt tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte bilden die Themen der umwelt- und ressourcenschonenden Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Aus dieser Arbeit heraus sind Forschungsprojekte entstanden, die die Potenziale der Ressourceninanspruchnahmen in der IKT ermitteln und Handlungsalternativen zu ihrer Aktivierung entwerfen. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist auch der Blaue Engel für den energieeffizienten Rechenzentrumsbetrieb entstanden.
 
Dr. Bettina Krug
Oberregierungsrätin, Öffentliches Auftragswesen, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dr. Bettina Krug trat im November 2009 in den Bundesdienst in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein. Sie war seitdem auf verschiedenen Posten im Ministerium tätig, u.a. im Grundsatzreferat für Energieeffizienz und rationelle Energienutzung sowie im Referat zur Betreuung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit Dezember 2018 ist Frau Dr. Krug als Oberregierungsrätin im Referat für das Öffentliche Auftragswesen im BMWi tätig. Das Referat ist für die nationale Rechtsetzung im Vergaberecht zuständig (Gesetzes- und Verordnungsebene). Weiterhin wirkt es insbesondere bei der EU-Gesetzgebung mit und vertritt die Bundesregierung bei Verhandlungen in Brüssel sowie bei Internationalen Organisationen. Dr. Bettina Krug studierte Rechtswissenschaften in Bonn und promovierte in Trier über das Thema „Gentechnikrecht und Umwelt“.
Dr. Irene Lausen
Ministerialrätin, Referatsleiterin Vergabewesen, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)

Dr. Irene Lausen ist seit 2014 Leiterin des Referates „Vergabewesen“ im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Das Referat ist für Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten der öffentlichen Auftragsvergabe in Hessen zuständig. Irene Lausen war zuvor Rechtsamtsleiterin einer Kommune. Dort hat sie innerstaatliche und EU-Vergabeverfahren juristisch begleitet. Daneben war sie fünfzehn Jahre als Hauptamtliche Beisitzerin der Vergabekammer des Landes Hessen tätig. Irene Lausen war als Vergaberechts-Expertin in Twinning-Projekten der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt. Sie ist Autorin von Fachveröffentlichungen, u. a. dem Beck’schen Kommentar zum Vergaberecht.
Dr. Johannes Lux
Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin

Dr. Johannes Lux ist Vorsitzender der Vergabekammer des Landes Berlin (2. Beschlussabteilung). Zunächst arbeitete er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Vergaberechtsteam von Rechtsanwalt Müller-Wrede in Berlin. Nach seiner Promotion an der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl Prof. Burgi) mit einer vergaberechtlichen Arbeit („Bietergemeinschaften im Schnittfeld von Gesellschafts- und Vergaberecht“) wurde er Richter und ist seit 2014 Richter am Verwaltungsgericht Berlin. Derzeit ist Dr. Johannes Lux abgeordnet an die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Dort ist er als Referent für Grundsatzangelegenheiten des Vergaberechts und die Organisation der Fachgerichte sowie Angelegenheiten des Gerichtsverfassungsrechts zuständig. Dr. Johannes Lux veröffentlicht regelmäßig zu vergabe- und verwaltungsrechtlichen Themen in Fachzeitschriften und ist u.a. Mitautor eines Handbuchs zum Versammlungsrecht sowie mehrerer Kommentare zum Vergaberecht.
Dr. Nicola Ohrtmann
Rechtsanwältin und Salary Partnerin, Fachanwältin für Vergaberecht, Praxisgruppe Öffentliches Wirtschaftsrecht, AULINGER Rechtsanwälte|Notare

Dr. Nicola Ohrtmann ist Fachanwältin für Vergaberecht und Partnerin der Anwaltskanzlei AULINGER in Essen. Seit 17 Jahren berät sie Mandanten auf Auftraggeber- wie Bieterseite zu allen Fragen des Vergaberechts, zu beihilferechtlichen Themen und bei der Strukturierung und Organisation vergaberechtlicher Compliance. Ihre prozessuale Erfahrung resultiert aus der anwaltlichen Vertretung in über 45 Nachprüfungsverfahren sowohl vor Vergabekammern und -senaten, aber auch vor Zivilgerichten wegen vergaberechtlich begründeten Schadensersatzforderungen bis hin zum BGH. Dr. Ohrtmann ist Mitglied des Gesetzgebungsausschuss Vergaberecht des Deutschen Anwaltvereins. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Fachzeitschriften und Wirtschaftsnachrichten. Sie ist Autorin und Co-Herausgeberin zahlreicher Praxishandbücher. Außerdem leitet sie Schulungsveranstaltungen im Vergaberecht und begleitet Praktikerseminare als Referentin. Im JUVE-Handbuch 2018/2019 wird AULINGER als „Kanzlei des Jahres für Vergaberecht“ geführt.
 
Dr. Valeska Pfarr
Fachanwältin, Partnerin, für Vergaberecht, MENOLD BEZLER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

Dr. Valeska Pfarr, M.L.E., ist seit August 2010 bei Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB in Stuttgart tätig. Sie berät sowohl öffentliche Auftraggeber als auch private Unternehmen umfassend in allen Bereichen des Vergaberechts. Dies beinhaltet insbesondere die umfassende Beratung bei der passgenauen, rechtssicheren Verfahrenskonzeption und -durchführung sowie die zielgerichtete Beratung von Unternehmen bei der Teilnahme an Vergabeverfahren. Ihre vertiefte Expertise umfasst auch Spezialmaterien wie etwa Vergaben im Bereich Verteidigung und Sicherheit. Zuvor war sie als Rechtsanwältin bei den Wirtschaftskanzleien Linklaters und HFK in Berlin tätig. Dr. Valeska Pfarr hält fortlaufend Fachvorträge und Schulungen, insbesondere ist sie Dozentin eines Fachanwaltslehrgangs Vergaberecht. Sie veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge und ist ständige Autorin des Vergabeblogs.
 

Norbert Portz
Beigeordneter und Dezernatsleiter, Vergaberecht, Städtebau und Umwelt, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)

Norbert Portz leitet als Volljurist beim Deutschen Städte- und Gemeindebund seit 1998 das Dezernat für Städtebau, Umwelt und Vergabe. Der DStGB vertritt über seine Mitgliedsverbände ca. 11 000 Städte und Gemeinden in Deutschland. Norbert Portz vertritt die kommunalen Belange im Vergaberecht, insbesondere mit dem Ziel einer Vereinfachung und Entschlackung, sowohl in Brüssel als auch in Berlin. Norbert Portz ist Referent, Mitherausgeber sowie Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Bücher zum Vergaberecht und Mitglied im Beirat des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW).
 

Armin Preussler
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und Vergaberecht, Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann (Stammhauslehre) bei der Siemens AG studierte Herr Preussler Rechtswissenschaften in Berlin und in Heidelberg. Im Anschluss an sein Referendariat in Rheinland-Pfalz wurde er 1994 in Halle (Saale) als Rechtsanwalt zugelassen. Von Beginn seiner beruflichen Laufbahn an beschäftigte er sich nahezu ausschließlich mit Fragen des privaten Baurechts, seit dem Jahr 2000 auch mit dem Vergaberecht. Herr Preussler baute in einer überörtlichen Sozietät in Mitteldeutschland das Baurechtsreferat auf, wurde Partner und übernahm Mitte 2002 die Leitung des Berliner Büros dieser Sozietät. Im September 2006 wechselte er in das Berliner Büro zu Leinemann Partner Rechtsanwälte. Herr Preussler berät und vertritt Auftragnehmer und Auftraggeber, Architekten und Ingenieure in allen baurechtlichen Fragen und Verfahren, auch vor Zivil- und Schiedsgerichten. Er engagiert sich für Bieter und Auftraggeber bei Vergabeverfahren und in Vergabenachprüfungsverfahren. Für öffentliche Auftraggeber konzipiert er bei der Beschaffung von Lieferungen und Leistungen, auch Architekten- und Ingenieurleistungen, die Vergabeverfahren und übernimmt dabei auf Anforderung auch die Aufgabe einer Vergabestelle. Darüber hinaus ist Herr Preussler im Bau- und Vergaberecht als Referent und Fachautor tätig, unter anderem für Juristische Fachseminare. Neben Praktikerseminaren referiert er in Fachanwaltslehrgängen für Bau- und Architektenrecht sowie für Vergaberecht. Er ist Mitglied der Rechtsanwaltskammer Berlin, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie Fachanwalt für Vergaberecht.

Judith Richard
Projektmanagerin Kompetenzzentrum innovative Beschaffung (KOINNO)

Judith Richard hat an der Universität zu Köln ihr Betriebswirtschaftslehre-Studium zur Diplom-Kauffrau absolviert und ist seit 2011 beim BME tätig. In der Sektion Beschaffungskategorien leitet sie sieben strategische Fachgruppen zu den Schwerpunkten Lieferantenmanagement, Wertbeitrag des Einkaufs, Prozesse & Tools, Personal im Einkauf, Nachhaltigkeit im Einkauf, Einkauf 4.0 sowie Projekteinkauf. Im Rahmen des Kompetenzzentrums ist Judith Richard bei der Durchführung von Beratungsprojekten eingebunden. Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für das KOINNO-Zertifizierungsprogramm sowie für die KOINNO-Toolbox.
Dr. Annette Rosenkötter
Fachanwältin für Verwaltungsrecht und Vergaberecht, Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB

Frau Dr. Rosenkötter promovierte 2000 an der Universität von Freiburg nach dem Studium in Freiburg, Lausanne und München. Sie ist seit 2001 Rechtsanwältin bei FPS und seit 2007 Partnerin. Ihre umfasst sowohl Mandate im Vergaberecht als auch im europäischen Beihilfenrecht, dort insbesondere im Gesundheits- und im ÖPNV-Bereich. Sie berät sowohl die öffentliche Hand bei der Erstellung von Ausschreibungen als auch Bieter in allen Phasen des Vergabeverfahrens. Frau Dr. Rosenkötter hat umfassende Erfahrung in der Vertretung vor diversen Vergabekammern und Vergabesenaten der OLGs. Des Weiteren hat sie bereits mehrere PPP-Projekte vergaberechtlich begleitet. Frau Dr. Rosenkötter hält regelmäßig Vorträge und Sch​ulungen zum Vergaberecht und hat zahlreiche vergaberechtliche Fachbeiträge veröffentlicht. Seit Ende 2006 leitet sie die Praxisgruppe Vergaberecht und PPP.
Peter Schlösser
Projektreferent Sektionen / Fachgruppen, Projektmanager Kompetenzzentrums innovative Beschaffung (KOINNO)

Seit dem Jahr 2008 ist Peter Schlösser im Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.(BME) als Referent in den Bereichen Veranstaltungen/Messen sowie BME-Sektionen/Fachgruppen tätig. Herr Schlösser leitet mehrere thematisch ausgerichtete Fachgruppen. Seit 2018 verstärkt er zudem das KOINNO-Team als Projektmanager im Kompetenzzentrum innovative Beschaffung, welches der BME im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie führt. Herr Schlösser hat Amerikanistik, Anglistik und Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt studiert und mit dem Magister Artium abgeschlossen.
Dr. Johanna Schlichting
Senior Legal Counsel, Rechtsabteilung, Deutsche Bahn AG

Dr. Johanna Schlichting ist seit 2018 als Syndikusrechtsanwältin in der Rechtsabteilung der Deutsche Bahn AG in Berlin tätig. Sie berät dort insbesondere den Konzerneinkauf zu Fragen des Sektorenvergaberechts und des Vertragsrechts. Darüber hinaus ist sie zuständig für vergaberechtliche Grundsatzfragen. Bevor sie als Senior Legal Counsel in die Rechtsabteilung der Deutsche Bahn AG wechselte, war sie als Rechtsanwältin in einer Wirtschaftskanzlei in Berlin tätig und dort ebenfalls auf das Vergaberecht spezialisiert.
Annette Schmidt
Leiterin Grundsatzreferat Vergabe und Zentrale Vergabestelle, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW

Annette Schmidt ist langjährig mit dem Vergaberecht befasst und leitet die Zentrale Vergabestelle sowie das Grundsatzreferat Vergabe im Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen. Neben Vortragstätigkeiten im Vergaberecht hat Annette Schmidt Beiträge zu Fachveröffentlichungen verfasst. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war sie in verschiedenen Bereichen des Ministeriums tätig, davon langjährig im Justiziariat, welches sie zuletzt auch geleitet hat.
Anne Schröder
Legal Officer, Europäische Kommission, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU

Anne Schröder absolvierte ihre juristischen Staatsexamen 1998 in Bayern. Danach war sie in diversen Positionen in der freien Wirtschaft tätig. Seit Dezember 2005 ist Frau Schröder Beamtin der Europäischen Kommission und seit 2016 ist sie als Länderreferentin in der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, Direktion Binnenmarkt für die öffentliche Verwaltung, im Referat „Strategie für das öffentliche Auftragswesen“ für Deutschland zuständig.
Henning Sens
Zentrale Vergabestelle und Gesamtstädtischer Einkauf, Stadt Karlsruhe

Mehrjährige Erfahrung im kommunalen Beschaffungswesen, B.A. Public Management
André Siedenberg
Projektleiter bei Kommunal Agentur NRW und Mitglied des Vorstandes bei KoPart e.G.

André Siedenberg ist seit 2014 als Syndikusrechtsanwalt im Bereich „Kommunale Beschaffung“ bei der Kommunal Agentur NRW beratend tätig. In diesem Rahmen erarbeitet er Vergabeunterlagen und unterstützt kommunale Auftraggeber bei der Durchführung von komplexen Beschaffungsvorhaben für Dienst-, Liefer-, Bau- und Planungsleistungen, insbesondere auch im Hinblick auf die nachhaltige Beschaffung. Herr Siedenberg ist zudem Mitglied des Vorstands der kommunalen Einkaufsgemeinschaft KoPart eG. Daneben ist Herr Siedenberg als Rechtsanwalt zugelassen und vertritt in dieser Funktion kommunale Auftraggeber in den Nachprüfungsinstanzen. Vor seinem Eintritt in die Kommunal Agentur NRW war Herr Siedenberg als Referent im Referat für Vergaberecht des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen tätig.
Dr. Thomas Solbach
Referat IB6 - Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Dr. Thomas Solbach trat im März 1999 ins Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein. Er war seitdem auf verschiedenen Posten im Ministerium tätig. Im Februar 2012 übernahm er die Leitung des Vergaberechts-Referats im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Referat ist für die europäische, internationale und nationale Rechtsetzung im Vergaberecht zuständig (Gesetzes- und Verordnungsebene).
Dr. Philipp Steinberg
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Vor seiner jetzigen Position war Herr Dr. Steinberg von 2009 – 2013 Unterabteilungsleiter Politische Planung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Vorherige berufliche Stationen führten ihn in eine Großkanzlei, das Bundesministerium der Finanzen und den Parteivorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, wo er unter anderem für Peer Steinbrück den Maßnahmenkatalog zur Regulierung der Finanzkrise 2008 ff. erarbeitete. Philipp Steinberg studierte Rechtswissenschaften und Politische Ökonomie sowie Steuerwissenschaften in Berlin, Münster und Paris. Er wurde im öffentlichen Wirtschaftsrecht 2001 promoviert. Er hält neben dem 1. und 2. Staatsexamen ferner den Abschluss einer Licence d’Etat Francais und einen MBA. Er ist Autor und Herausgeber dreier Bücher zu Steuerungsmöglichkeiten in Mehrebenensystemen, zur Finanzkrise von 2008 sowie zur Reform der Eurozone (2016) sowie zahlreicher Aufsätze zu Wirtschaftspolitik, Wirtschafts- und Steuerrecht.
Frank Strothmann
Einkauf & Vergabestelle, NRW.BANK AöR
 
1988 - 1990Kaufm. Mitarbeiter Bereich Landeskredite, Westdeutsche Landesbank Girozentrale
1991 - 1994Kaufm. Mitarbeiterin Bereich Personal/Gehaltsabrechnung, Westdeutsche Landesbank Girozentrale
1994 - 1996 – Kreditsachbearbeiter Bereich Wohnraumförderung-Bonitätsprüfung, Westdeutsche Landesbank Girozentrale
1997 - 2001Leiter Vertragsmanagement, Schwerpunkt: Aufbau des Vertragsmanagements, Schaffung einer weltweiten Vertragsevidenz und Einführung von Vertragsstandards, WestEK Westdeutsche Einkaufskoordinationsgesellschaft mbH
2002 - 2003Leiter Kundenservice / operativer Einkauf, Schwerpunkt: Optimierung der operativen Einkaufsprozesse und Aufbau eines Kundenservice, WestEK Westdeutsche Einkaufskoordinationsgesellschaft mbH
2003 - 2004Einkauf Strategieberater, Schwerpunkt: Einführung von SAP-MM in den Beratereinkauf und Vertragsverhandlungen beim Einkauf von Strategieberatern, WestLB AG
Seit 2004 – Spezialist Einkauf/Vergaberecht, Schwerpunkt: Einführung des Vergaberechts in die neu gegründete NRW.BANK, Einführung und Betreuung der E-Vergabe, Durchführung von EU-Vergaben im Bereich Liefer und Dienstleistungen, Beratung der Fachbereiche im Vergaberecht, NRW.BANK AöR
 
Silja Stuffer
Finanzbehörde Hamburg

 
Dr. Christian Teuber
Rechtsanwalt, Partner, Baker Tilly Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Herr Rechtsanwalt Dr. Christian Teuber ist als Partner bei Baker Tilly Deutschland für die Bereiche Vergabe- und Beihilferecht verantwortlich. Beratungsschwerpunkt von Herrn Dr. Teuber, der seit knapp 10 Jahren anwaltlich im Vergaberecht tätig ist und die Entwicklung des Vergaberechts zuvor als Mitarbeiter am (ehemaligen) Bochumer Lehrstuhl von Professor Dr. Martin Burgi wissenschaftlich begleitet hat, ist die Betreuung öffentlicher Auftraggeber bei der Konzeption, der Steuerung und der Durchführung von nationalen und europaweiten Vergabeverfahren.
 
Ann-Kathrin Voge
Projektleiterin Servicstelle Kommunen in der Einen Welt, Abteilung Fairer Handel und Migration kommunal, ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH

Ann-Kathrin Voge ist Projektleiterin für den Kompass Nachhaltigkeit bei der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und unterstützt dort seit 2015 Kommunen bei der Umsetzung einer fairen Beschaffung. Zuvor hat sie für verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen zu Nachhaltigkeitszertifizierungen und Nachhaltigkeit in weltweiten Wertschöpfungsketten gearbeitet.
 
Michael Weiner
Rechtsanwalt, Wien

Michael Weiner ist Rechtsanwalt bei Schramm Öhler Rechtsanwälte in Wien. Er berät überwiegend öffentliche Auftraggeber zu Fragen des Vergaberechts. Besondere Expertise weist er in IT-Projekten, bei grenzüberschreitenden Vergabeprojekten sowie im Bereich sozialer Dienstleistungen auf. Er berät außerdem zu Fragen des Datenschutzrechts und trägt regelmäßig auf Fachveranstaltungen und Schulungen zu vergaberechtlichen Themen vor.
 
Ingo Werle
Zentrale Vergabestelle und Gesamtstädtischer Einkauf, Stadt Karlsruhe

Über 20-jährige Erfahrung im Bereich von Vergabe- und Beschaffungsstellen, Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und Betriebswirt (VWA)
 
Jörg Wiedemann
Richter, 2. Zivilsenat, Kartell- und Vergabesenat am Oberlandesgericht Naumburg

Jörg Wiedemann ist Richter am Oberlandesgericht, Mitglied des 2. Zivilsenats (u.a. mit Spezialzuständigkeit für Bau- und Architektensachen) und des 1. Vergabesenats des Oberlandesgerichts Naumburg in Sachsen-Anhalt. Er wurde 1965 in Halle (Saale) geboren, studierte von 1987 bis 1991 an der Humboldt-Universität zu Berlin Rechtswissenschaften und absolvierte sein Referendariat überwiegend in Nordrhein-Westfalen. Mit Wirkung zum 01.10.1994 trat er in der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt ein. Seit 1998 ist er als Richter ununterbrochen am Oberlandesgericht Naumburg tätig, seit 1999 u.a. auch im Vergabesenat und in dem Zivilsenat, dem Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Vergabe öffentlicher Aufträge ausschließlich zugewiesen sind. Jörg Wiedemann tritt seit 2001 als Referent in Seminaren und sonstigen Weiterbildungsveranstaltungen zum Vergaberecht auf, hat Aufsätze in Fachzeitschriften veröffentlicht und wirkt an zwei Lehrbüchern zum Vergaberecht sowie an mehreren vergaberechtlichen Kommentaren als Autor mit.
 
Felix Zimmermann
Abteilungsleiter Zentralstelle IT-Beschaffung (ZIB), Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA)

Felix Zimmermann ist Abteilungsleiter der neu geschaffenenen Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) beim Beschaffungsamt des BMI. Zuvor war Herr Zimmermann Bereichsleiter Public Sector sowie Bereichsleiter Öffentliches Auftragswesen und Vergaberecht beim IT-Branchenverband BITKOM. Die Zentralstelle IT-Beschaffung berät Bedarfsträger und unterstützt diese entlang des gesamten Beschaffungsprozesses von der ersten Bedarfsmitteilung über die Vergabe bis zum Leistungsabschluss.
 

 

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